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Medienkonzern Burda gibt Lizenz für den deutschen „Playboy“ ab

Der deutsche „Playboy“ soll eine eigenständige GmbH werden. Ende dieses Jahres will Burda seine letzte Ausgabe rausbringen – nach über 17 Jahren.
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Burda gibt Lizenz für den deutschen „Playboy“ ab Quelle: dpa
„Playboy“

Im ersten Quartal dieses Jahres betrug die Auflage rund 108.600 Exemplare.

(Foto: dpa)

München Hubert Burda Media will die Lizenz für den deutschen „Playboy“ nicht verlängern. Wie das Medienunternehmen am Montag in München mitteilte, wird stattdessen das Führungsduo des Magazins, Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin, die Lizenz in einer eigenständigen GmbH weiterführen.

Die letzte von Burda verlegte Ausgabe soll am 7. November erscheinen, die Ausgabe 1/2020 Anfang Dezember dann schon im Unternehmen von Karsch und Boitin. Von der Entscheidung, die Lizenz nicht zu verlängern, sind den Angaben zufolge 21 Arbeitsplätze betroffen.

Laut dem Medienunternehmen sollen für die Mitarbeiter sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Außerdem werde geprüft, ob ihnen andere Positionen innerhalb des Konzerns angeboten werden könnten.

Der deutsche „Playboy“ erscheint seit mehr als 17 Jahren bei Burda. Die verkaufte Auflage des Männermagazins ist in den vergangenen Jahren aber deutlich zurückgegangen und lag laut IVW im ersten Quartal dieses Jahres bei rund 108.600 Exemplaren.

„„Playboy“ ist eine der bekanntesten Medienmarken der Welt. Und seit mehr als 47 Jahren nicht nur als Printmagazin, sondern auf allen relevanten digitalen Kanälen auch hier in Deutschland erfolgreich“, sagte Chefredakteur Florian Boitin laut der Mitteilung. „Myriam Karsch und ich sind deshalb mehr denn je davon überzeugt, dass die klar positionierte Lifestylemarke Playboy auch künftig eine führende Rolle in der deutschen Medienlandschaft spielen wird.“

  • dpa
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