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Medienkonzern Burda übernimmt Netdoktor.de

Der Medienkonzern übernimmt das Netdoktor-Team und behält den Standort. Mit der Digitalisierung der Gesundheitsbranche will Burda die Sparte ausbauen.
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Mit 21 Millionen Besuchern im Monat sei Netdoktor.de heute „das digitale Gesundheitsangebot im deutschsprachigen Raum schlechthin“. Quelle: Screenshot
Netdoktor-Seite

Mit 21 Millionen Besuchern im Monat sei Netdoktor.de heute „das digitale Gesundheitsangebot im deutschsprachigen Raum schlechthin“.

(Foto: Screenshot)

München Der Medienkonzern Burda übernimmt das Online-Portal Netdoktor.de von Holtzbrinck. Dieses informiert über Krankheiten, Symptome, Medikamente, Behandlungsmethoden und Laborwerte. „Alle Inhalte werden von Ärzten, Biologen und Fachjournalisten erstellt“, teilte Burda am Montag mit.

Mit 21 Millionen Besuchern im Monat sei Netdoktor.de heute „das digitale Gesundheitsangebot im deutschsprachigen Raum schlechthin“ – vor Apotheken-Umschau.de und Onmeda.de, sagte BurdaLife-Geschäftsführer Kay Labinsky. Das Portal sei einer Sprecherin zufolge profitabel. Angaben zum Umsatz und Kaufpreis machte sie jedoch nicht. Burda übernehme das komplette Netdoktor-Team. Standort bleibe München.

Der Konzern investiert gerade kräftig in den Ausbau seiner ebenfalls profitablen Ärzteplattform Jameda. Sie bietet Terminvereinbarungen und Sprechstunden online an und soll ihren Umsatz von 20 Millionen Euro im laufenden Jahr bis 2025 auf etwa 100 Millionen Euro steigern.

Burda-Vorstand Philipp Welte sagte, die Gesundheitsbranche stehe durch die Digitalisierung vor einem Umbruch. Mit Netdoktor „bauen wir unsere Kompetenz auf diesem Gebiet weiter aus“.

Mehr: Die USA und China führen bereits viele Konzepte für die digitalisierte Medizinbranche vor. Europa muss nachziehen, mit Deutschland als Vorreiter.

  • dpa
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