Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Medienkonzern „New York Times“ trotzt Anzeigenminus

Mit den schrumpfenden Anzeigenerlösen bricht Zeitungsverlagen zusehends eine große Einnahmequelle weg. Der „New York Times“-Konzern ist da keine Ausnahme. Dennoch konnte er den Gewinn kräftig steigern.
01.08.2013 - 18:53 Uhr Kommentieren
Das Redaktionsgebäude der New York Times in New York: Gewinne trotz Anzeigenrückgängen. Quelle: Reuters

Das Redaktionsgebäude der New York Times in New York: Gewinne trotz Anzeigenrückgängen.

(Foto: Reuters)

New York Der Medienkonzern um die „New York Times“ hat trotz eines anhaltenden Rückgangs seiner Anzeigenerlöse den Gewinn kräftig gesteigert. Für das zweite Quartal wies das Unternehmen einen um 21 Prozent auf 53,4 Millionen Dollar gestiegenen operativen Gewinn aus. Die Mehreinnahmen aus dem Vertrieb der „New York Times“ und ihrer Schwesterzeitungen „Boston Globe“ und „Worcester Telegram & Gazette“ hätten aber den Rückgang im Anzeigengeschäft nicht wettmachen können.

Wie die gesamte Zeitungsbranche leidet auch das Unternehmen des New Yorker Weltblatts unter den Folgen der Internet-Revolution. Um vor allem den Rückgang im Anzeigengeschäft zu stoppen, das einst die Haupteinnahmequelle der Zeitungen war, entwickelte die „New York Times“ ein Bezahlmodell für ihre im Internet verbreiteten Artikel. Dadurch verbesserten sich die Vertriebserlöse im zweiten Quartal um fünf Prozent auf 245,1 Millionen Dollar. Die Einnahmen aus dem Inseratengeschäft – sowohl im Print- als auch im Digitalbereich – schrumpften um sechs Prozent auf 207,4 Millionen Dollar. Insgesamt setzte das Medienunternehmen 485,4 Millionen Dollar um, Analysten hatten im Schnitt mit 487,43 Millionen Dollar gerechnet.

Der Rückgang im Anzeigengeschäft fiel geringer aus als die 11,2 Prozent vom Vorquartal. Ob sich der Trend weiter abflachen wird, war unklar. Der Verlag geht davon aus, dass im jetzt angelaufenen Quartal das Geschäft mit Annoncen unbeständig bleiben wird. An der New Yorker Börse ging der Kurs der New-York-Times-Aktie im morgendlichen Handel um fast 1,5 Prozent zurück.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    0 Kommentare zu "Medienkonzern: „New York Times“ trotzt Anzeigenminus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%