Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Medienkonzern Teurer Konzernumbau belastet Axel Springer

Der Medienkonzern steht nach dem Einstieg von KKR vor Restrukturierung und Jobabbau. Auch im Internetgeschäft läuft es schlechter für Axel Springer.
Kommentieren
Medienkonzern Axel Springer wegen teuren Konzernumbaus belastet  Quelle: AFP
Zentrale von Axel Springer in Berlin

Konzernchef Mathias Döpfner bekräftige, dass die Berliner Weltmarktführer bei digitalem Journalismus und im Geschäft mit Job- und Immobilienportalen („digitalen Classifieds“) werden wollen.

(Foto: AFP)

Berlin Schlechtere Zahlen im wichtigen Internetgeschäft und Kosten für den Konzernumbau drücken bei Axel Springer auf Umsatz und Gewinn. Von Januar bis September sanken die Erlöse um 2,7 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro, wie der Herausgeber von „Bild“ und „Welt“ am Mittwoch mitteilte. Der bereinigte Gewinn (Ebitda) fiel um knapp 19 Prozent auf 440 Millionen Euro.

Springer habe „trotz der schwächer als erwartet verlaufenen Erlösentwicklung“ und der konjunkturellen Abkühlung weiter investiert und Geld auch in Zukäufe gesteckt.

Konzernchef Mathias Döpfner bekräftige, dass die Berliner Weltmarktführer bei digitalem Journalismus und im Geschäft mit Job- und Immobilienportalen („digitalen Classifieds“) werden wollen. „Dafür werden wir uns nach Vollzug des Übernahmeangebots mit KKR als Partner darauf konzentrieren, unsere Wachstums- und Investitionsstrategie zu beschleunigen.“

Der US-Finanzinvestor steigt mit rund 2,9 Milliarden Euro bei Springer ein und soll helfen, Übernahmen zu finanzieren. Das Medienhaus steht zudem vor einer Restrukturierung und einem – noch nicht genau bezifferten – Jobabbau. Rückstellungen hierfür drückten auf die Bilanz.

Springer bestätigte seine Prognosen für das Gesamtjahr, die das Management allerdings 2019 bereits zweimal gesenkt hatte. Demnach peilt der Konzern ein Umsatzminus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) werde zwischen zehn und 20 Prozent sinken.

Mehr: Die Chefin des Hamburger Verlagshauses Gruner+Jahr spricht im Interview über die neue Inhalte-Allianz ihres Mutterkonzerns Bertelsmann und die Folgen der Relotius-Affäre.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Medienkonzern - Teurer Konzernumbau belastet Axel Springer

0 Kommentare zu "Medienkonzern: Teurer Konzernumbau belastet Axel Springer"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.