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Medienkonzern Tiefroter "Playboy"

Keine Lust aufs Männermagazin: Der US-Konzern um den "Playboy" ist tief in die roten Zahlen abgerutscht. Ein Jahr zuvor sah das noch ganz anders aus.
Die Jubiläumsausgabe des Playboys vom Dezember 2003. Foto: Playboy

Die Jubiläumsausgabe des Playboys vom Dezember 2003. Foto: Playboy

HB CHICAGO. Der US-Medienkonzern rund um das Männermagazin „Playboy“ macht Miese. Durch Kosten für die Sanierung und ein schwaches Werbegeschäft fiel im dritten Quartal ein Verlust von 5,2 Mio. Dollar an. Der Umsatz sank auch durch den Verkauf der TV-Studios um 15 Prozent auf 70,4 Mio. Dollar, wie Playboy Enterprises am Donnerstag in Chicago bekanntgab.

Ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch einen Gewinn von 2,6 Mio. Dollar erzielt. Ohne die Sonderlasten von 6,3 Mio. Dollar für den Konzernumbau sei im vergangenen Quartal ein Plus von 1,1 Mio. Dollar angefallen, sagte Konzernchefin Christie Hefner.

Das Verlagsgeschäft mit dem „Playboy“-Magazin blieb bei weniger Umsatz mit einem Minus von 1,3 Mio. Dollar verlustreich. Das Geschäft mit Lizenznehmern und Artikeln der Marke „Playboy“ steigerte dagegen bei höheren Erlösen den Gewinn auf 6,7 Mio. Dollar.

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