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Medienkonzern Verkauf statt Börsengang – Vivendi versilbert „Kronjuwel“ Universal Music

Der französische Medienkonzern sucht einen Käufer für die Musiksparte. Die Universal Music Group wird dabei auf 20 Milliarden Euro taxiert.
31.07.2018 - 10:38 Uhr Kommentieren
Vivendi: Universal Music soll verkauft werden, Aktie im Höhenflug Quelle: Reuters
Vivendi in Paris

Der Medienkonzern könnte seine Musiksparte Universal an der Amsterdamer Euronext-Börse notieren lassen.

(Foto: Reuters)

Paris, Düsseldorf Der französische Medienkonzern Vivendi will sich von Teilen seiner Musiksparte Universal Music Group (UMG) trennen. Angestrebt werde ein Verkauf von bis zur Hälfte der Anteile am „Kronjuwel“, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Einen Börsengang, über den Branchenkenner lange spekuliert hatten, schloss der Konzern als „zu komplex“ aus. Entsprechend sollen „ein oder mehrere strategische Partner“ gefunden werden. Universal profitierte zuletzt vom boomenden Geschäft mit Musik-Streaming.

„Wir werden ausschließlich Investoren in Betracht zeihen, die mit Universals derzeitiger Ausrichtung konform gehen“, erklärte CEO Arnaud de Puyfontaine gegenüber Analysten. Der Erlös soll etwa in Aktienrückkäufe oder potenzielle Übernehmen fließen. Die Trennung wird vermutlich im Herbst erfolgen und könnte binnen der nächsten 18 Monate abgeschlossen sein. Analysten von Liberum schätzten den Wert der Sparte zuletzt auf gut 20 Milliarden Euro. Experten der Agentur Bloomberg taxierten den möglichen Erlös auf 15 Milliarden Dollar.

Vivendi legte zugleich Halbjahreszahlen vor. Danach stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf 542 Millionen Euro. Dazu trug auch die im Sommer 2017 übernommene Medien- und Werbeagentur Havas bei. Aber auch UMG sowie das PayTV-Geschäft von Canal+ legten zu. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 18,3 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe belief sich das Umsatzplus auf 4 Prozent. Unter dem Strich sank der Gewinn um 6,3 Prozent auf 165 Millionen Euro.

Die Vivendi-Aktie reagierte auf Zahlen und UMG-Verkauf mit deutlichen Kursgewinnen. Vorbörslich noch über vier Prozent im Plus ging das Papier am Dienstag mit einem Zuwachs von bis zu 5,9 Prozent in den Handel.

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