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Medienkonzern Virus-Krise bremst Gewinn und Umsatz von Axel Springer

Springers Anzeigengeschäft und Immobilienportale haben wegen der Pandemie weniger Geld verdient. Andere Firmentöchter profitierten vom Internethandel.
26.11.2020 Update: 26.11.2020 - 18:05 Uhr Kommentieren
Die ordentliche Hauptversammlung fand am Donnerstag als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt. Quelle: dpa
Axel Springer

Die ordentliche Hauptversammlung fand am Donnerstag als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt.

(Foto: dpa)

Berlin Die Folgen der Corona-Krise drücken beim Medienkonzern Axel Springer auf Umsatz und Gewinn. Die Erlöse dürften 2020 um rund sieben Prozent auf 2,9 Milliarden Euro sinken und das bereinigte Ergebnis (Ebitda) um etwa 20 Prozent auf rund 500 Millionen Euro fallen, sagte Konzernchef Mathias Döpfner am Donnerstag auf der virtuellen Hauptversammlung.

„Wie die meisten Unternehmen haben wir uns dieses Jahr natürlich ganz anders vorgestellt“, sagte der Firmenchef und Großaktionär. Aber vor dem Hintergrund der Virus-Pandemie und der Folgen für die Wirtschaft sei er „stolz darauf, wie sich Axel Springer entwickelt hat“.

Wegen der Unsicherheit in der Wirtschaft hätten Springers Job-Portale weniger Anzeigen verbucht. Zudem habe man auf den Immobilienportalen vor allem während des Lockdowns im Frühjahr Einbußen gehabt. „Allerdings hat sich der Markt seitdem erholt und als robust erwiesen.“

Während die Werbeerlöse in der Sparte News Media zurückgingen, stiegen die digitalen Abos und die Reichweite. Springer verlegt mehrere Zeitungen wie die „Bild“. Konzerntöchter wie Idealo oder Awin profitierten vom anziehenden Internethandel in den Zeiten von Corona. Nach den ersten neun Monaten ging Döpfner zufolge der Umsatz um 6,4 Prozent auf 2,12 Milliarden Euro zurück und der Gewinn (Ebitda) um elf Prozent auf 391 Millionen Euro.

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    Gut ein halbes Jahr nach dem Rückzug von der Börse wird der Aktien-Streubesitz aufgelöst. Der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) übernimmt als Großaktionär die sich noch im Streubesitz befindlichen Anteile von insgesamt rund 0,9 Prozent. Auf der digitalen Hauptversammlung des Medienkonzerns wurde am Donnerstag ein entsprechender Beschlussvorschlag mit erforderlicher Mehrheit angenommen. Springer zog sich in diesem Jahr von der Börse zurück. Das Unternehmen will mit der 2019 geschlossenen strategischen Zusammenarbeit mit KKR schneller wachsen.

    Der Investor hatte sich nach und nach rund 47,6 Prozent der Anteile gesichert. Nun kommt der Streubesitz hinzu. 60,24 Euro je Aktie will KKR dafür zahlen.

    Damit erhöhe sich „in entscheidendem Maße die Transaktionssicherheit“. Denn es entfalle das Risiko, dass Minderheitsaktionäre wichtige Umstrukturierungs- oder Kapitalmaßnahmen mit Klagen verzögern könnten. Die Minderheitsaktionäre, die nur noch 0,9 Prozent an dem Verlag halten, bekommen eine Barabfindung von 60,24 Euro je Aktie. Der US-Finanzinvestor KKR hält 47,6 Prozent, Verlegerwitwe Friede Springer und Döpfner je rund 22 Prozent und Enkel von Axel Springer sechs Prozent.

    Mehr: Journalistin Tanit Koch verabschiedet sich nach nur gut anderthalb Jahren von der Spitze der RTL-Zentralredaktion. Wie einst bei der „Bild“ seien „unterschiedliche Auffassungen“ der Grund.

    • rtr
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