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Medienkonzern Vivendi will Videospiele-Hersteller übernehmen

Vivendi hat derzeit viel Geld für Investitionen in der Kasse: Vergangene Woche hat der Medienkonzern bereits seine Anteile an Ubisoft und Gameloft aufgestockt, nun erwägt er die Videospiele-Hersteller ganz zu übernehmen.
Nachdem sich Vivendi zuletzt von mehreren Bereichen getrennt hatte, ist nun viel Geld für Zukäufe zum weiteren Umbau in der Kasse. Quelle: Reuters
Vivendi in Paris

Nachdem sich Vivendi zuletzt von mehreren Bereichen getrennt hatte, ist nun viel Geld für Zukäufe zum weiteren Umbau in der Kasse.

(Foto: Reuters)

ParisDer französische Medienkonzern Vivendi denkt über eine vollständige Übernahme der beiden Videospiele-Hersteller Ubisoft und Gameloft nach. Der in Paris ansässige Konzern könne nach seinem Einstieg bei den beiden Firmen eine Offerte in den nächsten sechs Monaten nicht ausschließen, teilte Vivendi am Montagabend mit.

Das Unternehmen erwäge zunächst, mehr Aktien von Ubisoft und Gameloft zu erwerben. Vor vier Tagen hatte Vivendi bekanntgegeben, seinen Anteil an Ubisoft auf 10,39 Prozent und an Gameloft auf 10,2 Prozent aufgestockt zu haben. Die beiden Videospiele-Produzenten wollen jedoch unabhängig bleiben. Vivendis Investitionen waren nicht mit ihnen abgestimmt.

Das sind die Giganten der Medienwelt
Gute Unterhaltung aus den USA?
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Fernsehsender, Zeitungen, Kinostudios – und zunehmend Online-Dienste: Medien sind ein Milliardengeschäft – im Foto eine Szene aus „The Late Show“ mit David Letterman (rechts) und US-Präsident Barack Obama (links) zu Gast. Auf Basis der Erlöse des Jahres 2014 hat das Berliner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik unter Leitung des Medienwissenschaftlers Lutz Hachmeister ein Ranking der 100 größten Medienunternehmen der Welt erstellt. Wir zeigen die Top 10.

(Foto: ap)
Platz 10: Apple
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Erstmals ist Apple in den Top Ten der weltgrößten Medienunternehmen. Möglich macht das eine Änderung der Systematik der Rangliste: Grundlage für die Einordnung in das Ranking waren ausschließlich die Erlöse der Abteilung iTunes, Software & Services, die bei 13,6 Milliarden Euro lagen. Bisher wurde Apple in der Liste nicht berücksichtigt.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Bertelsmann
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Einziges europäisches Medienunterhemen in den Top Ten ist Bertelsmann mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro. Wichtigste Erlösquelle ist die TV-Holding RTL Group. Aber den Konzern zieht es zunehmend in medienfremde Gefilde. So soll das Geschäft mit der Bildung zu einer neuen Unternehmenssäule ausgebaut werden.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Sony
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Mit einem Medienumsatz von 17,8 Milliarden Euro ist Sony abermals das größte nichtamerikanische Medienunternehmen der Welt. Im Gesamtkonzern des japanischen Unterhaltungselektronikriesen, zu dem das Hollywood-Studio Sony Pictures Entertainment, der Musik-Major Sony Music Entertainment sowie eine erfolgreiche Games-Sparte gehört, gewinnen Medienerlöse zunehmend an Gewicht.

(Foto: dpa)
Platz 7: Time Warner
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Time Warner, das einst größte Medienunternehmen der Welt, ist das Resultat mehrerer Fusionen. Zu ihm gehören das Hollywoodstudio Warner Bros. (Tom Hardy in Mad Max: Fury Road), das Verlagshaus Time Inc., die Filmproduktion New Line Cinema, der Pay-FV-Sender HBO und die TV-Holding Turner Broadcasting Systems. Das Medienhaus erlöste zuletzt 20,6 Milliarden Euro.

(Foto: ap)
Platz 6: Viacom
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Viacom CBS, das auf einen Umsatz von 20,8 Milliarden Euro kommt, besteht aus zwei börsennotierten Gesellschaften, die beide von der Holding National Amusements Inc. des Firmenpatriarchen Sumner Redstone kontrolliert werden. Zu Viacom gehören die TV-Sender MTV und Nickelodeon sowie das Hollywoodstudio Paramount, zu CBS das Free-TV-Geschäft um das gleichnamige landesweite TV-Network, die TV-Produktion sowie Verlage und Außenwerbung.

(Foto: ap)
Platz 5: DirecTV
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Mit einem Umsatz von 24,3 Milliarden Euro ist DirectTV der führende amerikanische Anbieter für Satelliten-Pay-TV. Das Telekommunikationsunternehmen AT&T will DirectTV für 48 Milliarden Dollar übernehmen. Dem Deal, gegen den die Video-Onlineplattform Netflix klagt, muss noch die amerikanische Kontrollbehörde FCC zustimmen.

(Foto: Reuters)

Nachdem sich Vivendi zuletzt von mehreren Bereichen getrennt hatte, ist nun viel Geld für Zukäufe zum weiteren Umbau in der Kasse. Insgesamt sitzt Vivendi nach eigenen Angaben auf flüssigen Mitteln von etwa neun Milliarden Euro. Das Unternehmen hat unter anderem Anteile an der Telefonica Brasil abgestoßen und will sich mehr auf das TV- und Musikgeschäft konzentrieren.

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