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Medienkonzerne Bertelsmann mit historischem Spargrogramm

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Gestern waren Branchengerüchte aufgetaucht, dass Europas größter Medienkonzern die Streichung von weltweit bis zu 10 000 Arbeitsplätzen bis Ende nächsten Jahres drohe. Ein Sprecher in Gütersloh bezeichnete die Zahl als „pure Spekulation“ und sagte: „Umgesetzt wird das Programm gemäß der dezentralen Struktur des Konzerns in der Verantwortung der einzelnen Firmen und Bereiche.“

Wie hoch der Personalabbau am Ende ausfallen wird, ist noch unklar. „Das Projekt ist ergebnisoffen. Es ist viel zu früh, über Schlüsse und Maßnahmen zu reden. Kapazitätsanpassungen auszuschließen wäre allerdings unaufrichtig“, sagt Rabe, der im Konzern für seine klaren Worte bekannt ist.

Als erste Konzerntochter hatte der Fernseh- und Radiokonzern RTL Group bereits vor Monaten angefangen, die Kosten zu drücken und Mitarbeiter abzubauen.

Vorstandschef Gerhard Zeiler gab intern die Anweisungen aus, bis 2011 die Kosten um bis zu 20 Prozent zu senken. Derzeit arbeiten alle RTL-Töchter intensiv daran, diese Ziele zu erreichen. So baut RTL in Großbritannien, Deutschland und Griechenland bereits Stellen ab und spart an den Programmkosten. „Wenn man früher 100 gezahlt hat, muss man jetzt 80 zahlen“, sagte Nicolas de Tavernost, CEO der französischen RTL-Tochter M 6, unmissverständlich auf einer internen Managementtreffen.

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