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Medienmacher „Spiegel“ und „Stern“ verkaufen sich so schlecht wie nie

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Burda baut Stellen ab

Das Ausmaß des Personalabbaus im Zuge der engeren Verzahnung von Burdas Frauenzeitschriften „Harper’s Bazaar“ und „Elle“ wird nun deutlich. Wie es in Verlagskreisen heißt, will sich das Medienhaus von acht Mitarbeitern des Magazins „Harper’s Bazaar“ (das entspricht der Hälfte der Redaktion) und zwölf Beschäftigten der „Elle“ trennen, unter denen auch ein Betriebsrat sein soll, dem man offenbar einen Aufhebungsvertrag anbieten will. Ein Verlagssprecher spricht von einem Saldo von „15 Stellen“, da bei beiden Blättern fünf neue Stellen im Digitalbereich geschaffen werden sollen – möglicherweise aber auch mehr.

Vergangene Woche hatte Burda gemeldet, die bisher in Berlin angesiedelte Redaktion von „Harper’s Bazaar“ nach München holen zu wollen, weil sie „dort stärker von der digitalen Kompetenz und der Infrastruktur der BurdaStyle-Zentrale“ profitiere. Die Zusammenarbeit mit der „Elle“ solle „in sogenannten Labs intensiviert“ werden, „um Synergien zu heben“. Die Ansiedlung der 16-köpfigen Redaktion von „Harper’s Bazaar“ in Berlin hatte sich Burda von der dortigen Wirtschaftsbehörde bezuschussen lassen.

„Die gewährten Fördermittel sind bereits zurückgefordert worden“, sagt ein Behördensprecher auf Anfrage. Der Burda-Sprecher bestätigt das indirekt: „Sobald Aktivitäten die Förderungsvoraussetzungen des Senats nicht oder nicht mehr erfüllen, verzichten wir selbstverständlich auf den Abruf von Fördermitteln beziehungsweise erstatten diese zurück“, sagt er.
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Der Fahrplan der voraussichtlichen Vertragsverlängerung von Bertelsmann-CEO Thomas Rabe steht. Am 26. Januar wird der Aufsichtsrat entscheiden, ob der 50-Jährige auch künftig die Geschicke des Medienkonzerns leitet. Eine Vorentscheidung fällt bereits am Vortag. Dann tritt der Personalausschuss zusammen, um zu beschließen, welche Empfehlung er dem Kontrollgremium geben soll. Dem Ausschuss steht der Aufsichtsratsvorsitzende Christoph Mohn vor. Weitere Mitglieder sind Mohns Mutter, Konzermatriarchin Liz Mohn, Merck-CEO Karl-Ludwig Kley, der ehemalige BMW-Vorstandsvorsitzende Joachim Milberg sowie der neue VW-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Dieter Pötsch.
Sollte, wovon auszugehen ist, der Ausschuss eine Vertragsverlängerung empfehlen, bekäme Rabe zum 1. Januar 2017 ein neues Arbeitspapier mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Wenn er den neuen Kontrakt auch nur anderthalb Jahre erfüllt, wäre der Manager der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende mit der längsten Amtszeit seit der Pensionierung des legendären Mark Wössner 1998.

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