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T-Mobile

T-Mobile US und Sprint wollen fusionieren.

(Foto: AFP)

Mega-Deal der Telekom-Tochter T-Mobile US fusioniert mit Sprint

Mega-Deal in der Telekommunikationsbranche: Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US und der kleinere US-Rivale Sprint fusionieren.
29.04.2018 - 18:07 Uhr Kommentieren

Die Telekom-Tochter T-Mobile und der US-Telefonkonzern Sprint haben einen dritten Anlauf zur Fusion gestartet. Beide Firmen hätten sich auf ein Zusammengehen in den USA geeinigt, teilten die Unternehmen am Sonntag mit. Der gemeinsame Konzern hätte inklusive Schulden einen Wert von 146 Milliarden Dollar (rund 120 Milliarden Euro). Die spannende Frage ist, ob die Kartellbehörden, das Geschäft genehmigen

T-Mobile und Sprint hoffen auf Kostenersparnisse. Das fusionierte Unternehmen wären auf dem US-Mobilfunkmarkt fast so groß wie die Konkurrenten AT&T und Verizon und für diese ein harter Rivale. Für Verbraucher könnten allerdings die Kosten steigen, weil ein wichtiger Wettbewerber wegfiele.

Sprint hatte schon vor mehr als drei Jahren versucht, T-Mobile zu übernehmen. Weil die damalige US-Regierung aber wettbewerbsrechtliche Bedenken äußerte, gab Sprint das Vorhaben auf. Im Oktober war erneut von einem Zusammengehen die Rede, doch auch dieser Plan scheiterte.

Sprint und sein Eigentümer, das japanische Unternehmen Softbank, haben lange nach einem Partner gesucht, da Sprint auf sich allein gestellt Probleme hatte. Das Unternehmen hat hohe Schulden und schrieb zuletzt eine Reihe von Verlusten.

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    T-Mobile hat dagegen jahrelang Kunden hinzugewonnen. Unter anderem schaffte es die üblichen Zwei-Jahres-Verträge ab und zettelte Preiskriege in der Branche an, die Mobiltelefone für Kunden billiger machte. Der Analyst Walter Piecyk von BTIG Research sagte: „T-Mobile braucht keine Fusion mit Sprint, um Erfolg zu haben, aber Sprint braucht womöglich eine, um zu überleben.“

    2011 versuchte AT&T T-Mobile zu übernehmen, die damalige Regierung stoppte das Vorhaben jedoch. Die jetzt geplante Fusion muss vom US-Justizministerium und der Regulierungsbehörde für Kommunikationswege FCC genehmigt werden. FCC-Chef Ajit Pai hatte die Idee eines US-Mobilfunkmarktes mit nur drei großen Anbietern nicht kritisiert. Zudem nannte er den Markt im September umkämpft. Dies könnte nach Ansicht von Analysten ein Vorteil für eine Fusion sein.

    Die Gewerkschaft CWA sagte, die angekündigte Fusion von T-Mobile und Sprint werde in den USA mindestens 20.000 Stellen kosten, den Wettbewerb schwächen und zu höheren Preisen führen. Allerdings könnte eingespartes Geld für den Ausbau von Infrastruktur und von Frequenzen für das schnellere 5G-Netz genutzt werden.

    Die Konkurrenten Verizon und AT&T sind zudem dabei, sich auch zu Anbietern von Inhalten zu wandeln. So bieten sie etwa Video an. Andererseits werden US-Kabelanbieter wie Comcast auch auf dem Mobilfunkmarkt aktiv.

    • ap
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