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Megadeal in der Musikbranche Sony und Universal teilen sich EMI

Nach monatelangem Bieterkampf zeichnet sich die Zukunft des traditionsreichen Labels ab: Die Citigroup gibt das Unternehmen an zwei Käufer ab - sie sichern sich den Zugriff auf einen der lukrativsten Rechtekataloge.
11.11.2011 Update: 11.11.2011 - 14:47 Uhr 1 Kommentar
Die Beatles, aufgenommen am 28. Februar 1968: EMI hat einen der wertvollsten Rechtekataloge der Welt. Quelle: ap

Die Beatles, aufgenommen am 28. Februar 1968: EMI hat einen der wertvollsten Rechtekataloge der Welt.

(Foto: ap)

London Die Citigroup hat für die traditionsreiche Plattenfirma EMI offenbar mehrere Käufer gefunden. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg und das Onlineportal des Wall Street Journal berichten, übernimmt Universal Music, eine Tochter der französischen Vivendi SA, das Tonträgergeschäft "EMI Music". Der Musikverlag "EMI Music Publishing" geht an ein Konsortium unter der Führung von Sony. Die britische Traditionsfirma würde damit zerschlagen. Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann ist als Bieter für den Musikverlag draußen.

Der Verkaufspreis für beide Sparten liegt nach Angaben des Wall Street Journal bei rund 4,1 Milliarden Dollar und damit über den Erwartungen von Branchenkennern.

Vor einer Woche hatte sich überraschend der favorisierte russische Milliardär und Eigner des Konkurrenten Warner Music, Len Blavatnik, vom Verhandlungstisch zurückgezogen. EMI ist derzeit die kleinste der vier großen, weltweit agierenden Plattenfirmen nach Marktführer Universal, Sony Music und Warner. Der Strukturwandel in der Branche mit einbrechenden CD-Verkäufen hatte dem Unternehmen schwer zu schaffen gemacht. Der frühere Eigner, der Finanzinvestor Terra Firma von Guy Hands, musste das Unternehmen schließlich seiner Hausbank, der Citigroup, überlassen.

Das amerikanische Institut übernahm das Plattenlabel, das Künstler wie Kate Perry und Coldplay unter Vertrag hat, im Februar dieses Jahres und startete im Sommer den Verkaufsprozess. Bei einer ersten Bieterrunde hatten Finanzkreisen zufolge mehr als zehn Unternehmen - darunter die Konkurrenten Sony, Warner Music, BMG und Universal - Interesse an EMI signalisiert und unverbindliche Angebote von bis zu vier Milliarden Dollar abgegeben.

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    1 Kommentar zu "Megadeal in der Musikbranche: Sony und Universal teilen sich EMI"

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    • wir fans von menowins toller musik verlangen das man unserem verlangen nachkommt und seine wunderbare musik in den handel bringt oder müssen wir erst wieder auf die strasse gehen auch eine dvd von seinem einmaligen konzert verlangen wir

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