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Mehr Gewinn Philips übertrifft Erwartungen

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im abgelaufenen Vierteljahr mehr verdient als erwartet. Das Geschäft der wichtigen Medizinsparte kämpfe aber weiterhin mit einem schwachen US-Markt, hieß es. Deshalb wendet sich das Unternehmen jetzt verstärkt einem anderen Markt zu.

HB AMSTERDAM. Das Vorsteuerergebnis (Ebita) stieg im vierten Quartal auf 865 Mill. Euro und lag damit deutlich über den Markterwartungen. Die Medizinsparte trug zu dem Gewinn 354 Mill. Euro bei. Den Umsatz bezifferte das Unternehmen am Montag mit 8,4 Mrd. Euro, womit die Expertenschätzungen ebenfalls übertroffen wurden. Philips ist einer der drei größten Hersteller von Krankenhausgeräten. Die Aktien des Konzerns starteten nach Vorlage der Zahlen 2,3 Prozent im Plus.

Philips zeigte sich zuversichtlich, die für 2008 bis 2010 gesteckten Ziele erreichen zu können. Diese sehen ein durchschnittliches Umsatzwachstum von sechs Prozent sowie eine Gewinnmarge von über zehn Prozent in den bestehenden Geschäften vor. Im Oktober hatte Philips gewarnt, dass die Medizinsparte ihre Ziele für 2007 voraussichtlich nicht erreichen werde. Hintergrund sind vor allem regulatorische Änderungen in den USA, die die Investitionen in der Gesundheitsbranche bremsen. Die Siemens -Medizintechnik wendet sich wegen der Einsparungen im US-Gesundheitswesen bereits verstärkt dem asiatischen Markt zu.

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