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Mehr Transparenz Börsenaufsicht rügt Bieterkampf um SFR

Die Pariser Börsenaufsicht AMF lässt nicht mit sich spaßen. Strafen drohte sie nun an, wenn der Bieterkampf um den französischen Mobilfunkanbieter SFR nicht transparenter geführt werde. Es geht um Millionenbeträge.
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Das Logo des französischen Mobilfunkanbieters SFR.  Die Börsenaufsicht in Paris forderte größere Transparenz im Bieterkampf um den Verkauf. Quelle: Reuters

Das Logo des französischen Mobilfunkanbieters SFR. Die Börsenaufsicht in Paris forderte größere Transparenz im Bieterkampf um den Verkauf.

(Foto: Reuters)

Paris Die Pariser Börsenaufsicht AMF beklagt einen Mangel an Informationen über den Bieterkampf um den zweitgrößten französischen Mobilfunkanbieter SFR. Sowohl die Bieter als auch der SFR-Mutterkonzern Vivendi müssten ihre Übernahmegespräche für die Aktienmärkte transparenter gestalten, forderte die AMF am Freitag.

Die Aufsicht drohte auch mit Strafen, sollten die börsennotierten Unternehmen nicht "exakt, präzise und ehrlich" über den Stand der Verhandlungen Auskunft geben.

Für SFR bieten der Branchendritte Bouygues und der Kabel-Konzern Numericable. Die höchste Offerte liegt bei über 13 Milliarden Euro.

Bouygues will sich mit der Übernahme in dem harten Preiskampf auf dem französischen Mobilfunkmarkt gegen den Billiganbieter Iliad stärken, der auch Marktführer Orange zusetzt.

Numericable will mit SFR ein Bein in den Handymarkt bekommen, um künftig Festnetz, Internet und Mobilfunk aus einer Hand anbieten zu können.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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