Michael Arrington TechCrunch-Gründer geht nach Streit

Michael Arrington verlässt „TechCrunch“, weil er seinen eigenen Risikokaptital-Fonds führt. Das hatte er schon neben seiner Tätigkeit für den Blog getan, obwohl der Blog die Investitionen solcher Fonds bewerten soll.
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Die Mutterfirma AOL teilte mit, dass TechCrunch-Gründer Michael Arrington das Unternehmen verlässt. Quelle: dapd

Die Mutterfirma AOL teilte mit, dass TechCrunch-Gründer Michael Arrington das Unternehmen verlässt.

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New YorkDer Gründer und Chefredakteur von „TechCrunch“ verlässt das populäre Technologie-Blog. Michael Arrington kümmere sich um seinen neuen Risikokapital-Fonds, teilte der „TechCrunch“-Mutterkonzern AOL am Montag mit. Damit endet ein Streit, der hohe Wellen geschlagen hatte.

Ausgangspunkt der Auseinandersetzung war eben jener „CrunchFund“, mit dem Arrington in aufstrebende Internet-Firmen investieren will - ursprünglich neben seinem Job als „TechCrunch“-Chefredakteur. Das sorgte für einen Aufschrei in der Medienwelt. Kritiker fürchteten eine Vermischung von Interessen. Denn „TechCrunch“ berichtet über genau solche Unternehmen, in die das Geld des Fonds fließt. Oder über deren Konkurrenten. Können Reporter da noch objektiv bleiben? Arrington sagte ja, die AOL-Führung nein - und sie setzte sich letztlich durch.

Der Internetkonzern hatte „TechCrunch“ vor etwa einem Jahr geschluckt, dem Blog dabei allerdings redaktionelle Unabhängigkeit zugesichert. Neuer Chefredakteur ist Erick Schonfeld, der seit 2007 bei „TechCrunch“ arbeitet.

  • dpa
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