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Milliarden-Geschäft Deutsche Telekom blitzt mit LTE-Klage ab

Die Deutsche Telekom ist mit der Klage gegen die österreichische LTE-Auktion untergegangen. Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof urteilten gegen den Mobilfunkriesen. Die Telekom muss eine hohe Summe bezahlen.
23.12.2013 - 15:10 Uhr Kommentieren
Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet auf dem Dach der Zentrale des Unternehmens in Bonn. Der Telekommunikationsriese muss die hohe Summe der LTE-Auktion in Österreich zahlen. Quelle: dpa

Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet auf dem Dach der Zentrale des Unternehmens in Bonn. Der Telekommunikationsriese muss die hohe Summe der LTE-Auktion in Österreich zahlen.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Wien Die Deutsche Telekom scheitert in Österreich erneut mit einer Klage gegen die insgesamt zwei Milliarden Euro teure Frequenzauktion. Nach dem Verwaltungsgerichtshof habe auch der Verfassungsgerichtshof der Beschwerde des Unternehmens keine aufschiebende Wirkung zuerkannt, teilte die Telekom-Tochter T-Mobile Austria am Montag mit. In der Folge habe die Mobilfunkfirma die ausstehenden Lizenzgebühren von gut 650 Millionen Euro fristgerecht überwiesen.

T-Mobile geht, ebenso wie der unter der Marke „3“ bekannte Rivale Hutchison, juristisch gegen den Ausgang der Versteigerung von neuen Frequenzen für den schnellen Datenfunk LTE im Oktober vor. Die Auktion sei undurchsichtig und einzig auf Erlösmaximierung ausgerichtet gewesen und habe somit gegen das Gesetz verstoßen, argumentieren die Mobilfunker. Es war gemessen an der Einwohnerzahl des Landes die teuerste LTE-Auktion in Europa. Zum Vergleich: Auf einer ähnlichen Versteigerung vor zweieinhalb Jahren im zehn Mal größeren Deutschland lagen die Gesamterlöse bei 4,4 Milliarden Euro.

Die Rechnung für Hutchison in Österreich summiert sich auf 330 Millionen Euro, und Telekom Austria muss gut eine Milliarde Euro berappen. Der Marktführer klagte nicht gegen die Auktion. Ganz aufgeben muss die Telekom die Hoffnung auf einen juristischen Sieg noch nicht. Auch wenn der Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Zahlung der Lizenzgebühren gescheitert sei, stünden die Urteile in den eigentlichen Verfahren noch aus, erklärte T-Mobile Austria. Die Gerichte werden voraussichtlich nächstes Jahr entscheiden.

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