Milliarden-Steuerstreit Französisches Gericht gibt Google recht

Die französische Regierung erhält wohl keine Google-Milliarden. Ein Verwaltungsgericht in Paris gab dem Konzern im Steuerstreit recht. Mit den Behörden zweier anderer Länder konnte sich der Internetriese inzwischen einigen.
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Das zuständige Verwaltungsgericht in Paris erklärte am Mittwoch, der US-Konzern müsse nicht wie von den Behörden gefordert 1,1 Milliarden Euro für den Zeitraum 2005 bis 2010 nachzahlen. Quelle: AP
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Das zuständige Verwaltungsgericht in Paris erklärte am Mittwoch, der US-Konzern müsse nicht wie von den Behörden gefordert 1,1 Milliarden Euro für den Zeitraum 2005 bis 2010 nachzahlen.

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ParisGoogle hat im milliardenschweren Steuerstreit mit der französischen Regierung einen Sieg errungen. Das zuständige Verwaltungsgericht in Paris erklärte am Mittwoch, der US-Konzern müsse nicht wie von den Behörden gefordert 1,1 Milliarden Euro für den Zeitraum 2005 bis 2010 nachzahlen. Mehreren internationalen Konzernen wird vorgeworfen, durch das Verschieben von Gewinnen in Länder mit niedrigeren Steuersätzen die Zahlung von Abgaben zu vermeiden. Bei Google soll dies mit Hilfe der Bilanzierung über eine Tochter in Irland passiert sein. Der Konzern hat sich mit den Behörden in Großbritannien und Italien inzwischen geeinigt.

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