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Milliarden-Zukauf Orange stärkt Spanien-Geschäft

Der Telekomkonzern Orange kauft Jazztel für stolze 3,4 Milliarden Euro – mit dem Ziel, Festnetz- und Mobilfunkdienste zu bündeln. Die Franzosen wollen zu Telefonica und Vodafone aufschließen.
16.09.2014 - 12:52 Uhr Kommentieren
Der Telekomkonzern Orange investiert fleißig auf dem spanischen Markt. Quelle: Reuters

Der Telekomkonzern Orange investiert fleißig auf dem spanischen Markt.

(Foto: Reuters)

Paris/Madrid Der französische Telekomkonzern Orange bleibt mit einem milliardenschweren Zukauf in Spanien den Rivalen Vodafone und Telefonica auf den Fersen. Die Franzosen übernehmen für 3,4 Milliarden Euro den Festnetzanbieter Jazztel und können damit ihre Mobilfunkdienste in Spanien bald im Paket anbieten. Weitere Zukäufe von Festnetzanbietern anderswo seien nicht nötig, sagte Orange-Chef Stephane Richard am Dienstag. Auf den meisten anderen Märkten sei der Konzern gut aufgestellt. In Belgien und Rumänien würden Vereinbarungen mit lokalen Festnetzanbietern ausgearbeitet, um Dienste gebündelt mit dem Mobilfunk anbieten zu können. „Spanien war ein besonderer Fall“, betonte Richard.

Der ehemalige Staatsmonopolist Orange liegt in Spanien hinter Telefonica und Vodafone auf Rang drei. Vodafone schluckte im März für 7,2 Milliarden Euro den Kabelkonzern Ono, um wie Telefonica verstärkt Festnetz- und Mobilfunkdienste gebündelt vermarkten zu können. Orange konnte dies bisher nicht. Deshalb versprechen sich die Franzosen vom Jazztel-Deal nun neue Impulse und hoffen zudem auf Kosteneinsparungen von 1,3 Milliarden Euro. Reuters hatte am Montag berichtet, die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss.

Orange zufolge sind sich beide Unternehmen bereits einig. Die Franzosen wollen 13 Euro pro Jazztel-Aktie in Bar zahlen. Das ist ein Aufschlag von rund 34 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage. Orange knüpfte seinen Vorstoß aber an die Bedingung, dass mindestens 50,01 Prozent der Jazztel-Aktionäre das Angebot annehmen – zusätzlich zu den 14,5 Prozent, die der Großaktionär Leopoldo Fernandez Pujals hält. Dieser hat einem Verkauf seiner Anteile bereits zugestimmt. Die Analysten von der Bank Espirito Santo sprachen von einem sinnvollen Zukauf für Orange, um im Wettbewerb in Spanien nicht zurückzufallen. „Dennoch zahlt Orange eine deutliche Prämie dafür.“

Die Jazztel-Aktien lagen am Dienstagmittag knapp sechs Prozent im Plus, Orange-Papiere notierten dagegen gut ein Prozent im Minus.

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