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Ministerpräsidenten entscheiden Jugendangebot von ARD und ZDF nur online

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Vorerst keine neue Kosten für Gebührenzahler
Drei Promis und neun Glückspilze
Die Einschaltquoten sind unschlagbar
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Zeremonienmeister Günther Jauch im Studio der RTL-Sendung „Wer wird Millionär“: Jauchs Einschaltquoten sind unschlagbar. In der vergangenen Staffel in der Saison 2013/2014 waren 5,86 Millionen Zuschauer pro Folge dabei. Der Marktanteil lag bei 18,4 Prozent und damit deutlich über dem Senderschnitt von etwas mehr als 10 Prozent.

(Foto: dpa)
Erfolgsformat
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Auf vielen Stühlen hat Jauch gesessen, aber keines seiner Formate kam an den Erfolg von „Wer wird Millionär?“ heran. Am 3. September 1999 hat RTL die erste Folge ausgestrahlt. Die Quoten sind bis heute sehr gut. Jauch selbst schob sich durch die Quizsendung an die Spitze der Publikumsgunst. Sehr beliebt ist das Prominentenspecial, das es seit 2006 gibt.

Jauch und Plasberg
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Nur elf Kandidaten nahmen die volle Summe mit nach Hause. Hier spielt der Moderator Frank Plasberg (links in der RTL-Show: In Sonderausgaben stellen sich Prominente Jauchs Fragen. Drei Berühmtheiten erspielten für karitative Zwecke sogar jeweils eine Million Euro. ...

(Foto: picture alliance )
Jauch und Schöneberger
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Die Entertainerin Barbara Schöneberger (rechts) räumte am 30. Mai 2011 bei Jauch ab: Barbara Schöneberger gewinnt 1 Million Euro für den guten Zweck. Die Millionenfrage: „Wie heißt der Knabe, dem Wilhelm Tell den legendären Apfel vom Kopf schießt?“ (Richtige Antwort: Walter.) Schöneberger weiß die Antwort nicht und ruft ihren Telefonjoker, Pankraz von Freyberg, an. Für den Intendanten der „Festspiele Europäische Wochen Passau“ ist die Frage kein Problem.

(Foto: dpa)
Thomas Gottschalk
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20. November 2008: Thomas Gottschalk fragt seinen Telefonjoker Marcel Reich-Ranicki. Der Literaturkritiker kann die 1-Million-Euro-Frage richtig beantworten: „Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte?““ (Richtige Antwort: Dora Diamant.)

(Foto: dpa)
Oliver Pocher als Gladiator
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30. Mai 2008: Oliver Pocher beantwortet als erster Kandidat in einem „Wer wird Millionär? - Prominentenspecial“ die Millionenfrage richtig: „Das Nagel-Schreckenberg-Modell liefert eine Erklärung für die Entstehung von...?“ (Richtige Antwort: Verkehrsstaus.) Bei den Prominentenspecial fließen die Erlöse an Benefiz-Zwecke.

(Foto: dpa)
Fernsehpreis
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Die Erfolge von „Wer wird Millionär“ zahlen sich aus: Am 7. Oktober 2000 bekommt Günther Jauch von seinem Kollegen Kai Pflaume den „Deutschen Fernsehpreis“ in der Kategorie „Beste Unterhaltungssendung“. 2003 gewann Jauch diesen Preis erneut, genau wie...

Dagegen machte der bei dem Projekt federführende SWR-Intendant Peter Boudgoust aus seinem Ärger keinen Hehl: Die geplante, konsequente Verschmelzung von Hörfunk, Online und Fernsehen sei ein „innovativer, multimedialer, durchdachter Ansatz“ gewesen. Es werde „nun schwerer, das Jugendangebot zum Fliegen zu bringen“, warnte Boudgoust.

Das Projekt solle auch in dieser Form 45 Millionen Euro pro Jahr kosten, erläuterte Dreyer. Die ARD soll 30 Millionen Euro übernehmen, das ZDF 15 Millionen Euro. Die Finanzierung sei bis 2020 gesichert und werde bis dahin auch keine weiteren Kosten bei den Gebührenzahlern verursachen, versicherte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD). Das neue Angebot soll auf Smartphone, Tablet und PC abrufbar sein. Dreyer sagte, der Online-Auftritt solle mit den bestehenden jungen Hörfunkwellen und Angeboten im Fernsehen vernetzt werden.

Der SWR-Fernsehausschuss reagierte auf den Beschluss mit „Unverständnis und Enttäuschung“, wie es in einer Mitteilung des Aufsichtsgremiums in Stuttgart hieß. Die Ablehnung des crossmedialen Konzeptes für ein Jugendangebot von ARD und ZDF sei nach Ansicht des SWR-Fernsehausschusses eine Fehlentscheidung, hieß es. Die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene ausschließliche Internet-Präsenz werde „dem öffentlich-rechtlichen Auftrag, alle Altersstufen von ARD und ZDF zu erreichen, nicht gerecht“.

Der Privatsender-Verband VPRT nahm nach eigenen Worten „erleichtert zur Kenntnis, dass die konzeptlose Expansion der öffentlich-rechtlichen Spartensender durch die Ministerpräsidentenkonferenz beendet wurde“. Vorstandschef Tobias Schmid sagte: „Wir begrüßen die Einstellung von zwei Kanälen sowie den Stopp des am Bedarf vorbei konzipierten Jugendkanals von ARD und ZDF.“

Auf die Frage, ob ZDFneo nun Aufgaben des gekippten Jugendfernsehens ausfüllen werde, sagte Sender-Chefin Simone Emmelius der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: „Der Auftrag für ZDFneo bleibt durch diese Entscheidung unverändert. Wir fokussieren eine Zielgruppe zwischen 25 bis 49.“ Der Jugendkanal, wie er geplant gewesen sei, habe „die Lücke zwischen KiKA und ZDFneo als Angebot des ZDF schließen“ sollen. „Die Art und Weise, wie man dieses Angebot gestaltet - das ist jetzt die Herausforderung für ARD und ZDF.“

  • dpa
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