Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mobile World Congress Noch keine Konkurrenz für Alexa – Smarter Lautsprecher der Telekom verzögert sich weiter

Der Bonner Konzern kann kein Datum für den Verkaufsstart von „Hallo Magenta“ nennen. „Im Laufe des Jahres“ soll es so weit sein.
Kommentieren
Schon seit November 2017 will die Telekom Amazon mit einem smarten Lautsprecher nacheifern. Quelle: dpa
Claudia Nemat auf dem Mobile World Congress

Schon seit November 2017 will die Telekom Amazon mit einem smarten Lautsprecher nacheifern.

(Foto: dpa)

BarcelonaSchon seit November 2017 will die Telekom Amazon mit einem smarten Lautsprecher nacheifern. Aber die ambitionierten Pläne verzögern sich. „Ein Datum für den Start kann ich noch nicht bekanntgeben“, sagte Technikvorständin Claudia Nemat am Montag bei der weltgrößten Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona.

Das „Hallo Magenta“ genannte Gerät werde aber „im Laufe des Jahres 2019“ in den Verkauf gehen, fügte Nemat hinzu. Vor einigen Monaten hatte das noch ganz anders geklungen. Noch Ende 2017 hatte die Telekom mitgeteilt: „Der Smart Speaker wird im ersten Halbjahr 2018 im deutschen Markt eingeführt.“

Passiert ist bislang jedoch noch wenig. Zur Internationalen Funkausstellung IFA im August 2018 in Berlin kündigte die Telekom an, 1.000 Geräte an Tester zu vergeben. Diese sollten die Technik des Lautsprechers trainieren, bevor er in den Verkauf gehe, hatte Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden gesagt. 149,99 Euro soll das Gerät kosten. Kaufen lässt es sich bislang jedoch noch nicht.

Alexa und Magenta auf einem Gerät

„Hallo Magenta“ will vor allem mit hohen Datenschutzstandards gegen die großen Konkurrenten Amazon oder Google konkurrieren. Allerdings stellt die Telekom ihren Kunden frei, auch die Alexa auf dem Gerät zu installieren. Die Farbe des Lautsprechers soll anzeigen, ob gerade gesicherte Funktionen der Telekom oder der Funktionsumgang von Alexa in Anspruch genommen wird.

Bei der Präsentation der ersten Testgeräte waren etwa eine Wettervorhersage und Nachrichten der Tagesschau integriert. Ebenso ließen sich Radioprogramme abspielen oder Koch-Rezepte mit Verweis auf Angebote vom Lebensmittelhändler Rewe abrufen.

Amazon dominiert das globale Geschäft mit smarten Lautsprechern. Rund drei Viertel des Marktes entfallen auf den Online-Händler, wie der Analysedienst Canalys errechnet hat. Google beansprucht etwa ein Viertel des Marktes. Alle anderen Anbieter wie etwa der chinesische Online-Händler Alibaba oder der chinesische Elektronikkonzern Xiaomi kommen insgesamt nicht einmal auf einen Prozent des globalen Marktanteils.

Im vergangen Jahr sollen weltweit mehr als 70 Millionen Geräte verkauft worden sein. Canalys erwartet, dass der Markt künftig stark wachsen wird. Alleine für die USA erwartet das Analysehaus, dass bis zum Jahr 2022 insgesamt 1,6 Milliarden Geräte mit integrierten Assistenzsystemen im Einsatz sein werden.

So will die Telekom 5G etablieren


Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

Mehr zu: Mobile World Congress - Noch keine Konkurrenz für Alexa – Smarter Lautsprecher der Telekom verzögert sich weiter

0 Kommentare zu "Mobile World Congress: Noch keine Konkurrenz für Alexa – Smarter Lautsprecher der Telekom verzögert sich weiter"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.