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Mobilfunk T-Mobile-US-Chef verteidigt geplanten Sprint-Deal vor US-Kongress

US-Abgeordnete haben die geplante Fusion von T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint beleuchtet. Die Chefs beider Unternehmen mussten sich kritischen Fragen stellen.
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John Legere hat vor dem US-Kongress den geplanten Zusammenschluss von T-Mobile US mit Sprint angepriesen. Quelle: AP
USA

John Legere hat vor dem US-Kongress den geplanten Zusammenschluss von T-Mobile US mit Sprint angepriesen.

(Foto: AP)

WashingtonDer Chef von T-Mobile-US, John Legere, hat den geplanten Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Sprint bei einer Anhörung im US-Kongress verteidigt. Bis 2024 würden 11.000 mehr neue Jobs entstehen als ohne die Fusion. Zudem würden die Preise sinken und der Service verbessert.

Bei US-Senatoren, Gewerkschaften und Verbraucherschützern stößt der 26 Milliarden Dollar schwere Deal auf starke Bedenken. Bei der Anhörung im Handelsausschuss des US-Repräsentantenhauses mussten sich die Chefs beider Unternehmen am Mittwoch mit kritischen Fragen auseinandersetzen hinsichtlich eines möglichen Stellenabbaus und höherer Preise in Folge eines Zusammenschlusses der Nummer drei und vier auf dem Markt.

„Es ist schwer, sich einen Deal vorzustellen, bei dem eine Konsolidierung nicht dazu führt, dass Menschen ihre Jobs verlieren, Preise steigen und Innovationen abgewürgt werden“, sagte der US-Demokrat Mike Doyle, der dem Ausschuss vorsteht. Sein Parteikollege Dave Loebsack wies darauf hin, dass nach der Übernahme von Iowa Wireless durch T-Mobile US im vergangenen Jahr Stellen gestrichen wurden.

Die im vergangenen Jahr bekanntgegebene Fusion geht derzeit in ihre heiße Phase. Aktionäre und das US-Sicherheitsgremium haben der Fusion bereits zugestimmt. Das grüne Licht des US-Justizministeriums und der US-Telekomaufsicht FCC steht noch aus.

T-Mobile US wie auch Sprint hoffen darauf, das Geschäft noch in der ersten Jahreshälfte unter Dach und Fach zu bringen. T-Mobile-US-Chef John Legere rührte erneut kräftig die Werbetrommel und versicherte, beim Aufbau des 5G-Netzes komplett auf den Einsatz von Ausrüstung der chinesischen Anbieter ZTE sowie Huawei zu verzichten.

Hinsichtlich der angekündigten Joboffensive fragte der US-Demokrat Frank Pallone nach rechtlich einklagbaren Verpflichtungen. Zuletzt hatten sich vor allem Gewerkschaften, Verbraucherschützer und regionale Netzbetreiber gegen die Fusion gestellt und dabei nun Unterstützung von mehreren US-Senatoren erhalten. In Briefen an das Justizministerium und die FCC sprachen sich sieben Demokraten sowie der unabhängige Senator Bernie Sanders gegen den Zusammenschluss aus, mit dem T-Mobile US und Sprint vor allem den Platzhirschen Verizon und AT&T mehr Konkurrenz machen wollen.

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  • rtr
  • dpa
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