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Mobilfunk US-Senatoren stellen sich gegen Fusion von T-Mobile US und Sprint

Der geplante Deal steht am Mittwoch auf der Tagesordnung im US-Kongress. Mehrere Senatoren sprechen sich zuvor gegen die Fusion aus.
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In den vergangenen Jahren sind zwei Fusionsanläufe von T-Mobile und Sprint gescheitert. Quelle: dpa
T-Mobile

In den vergangenen Jahren sind zwei Fusionsanläufe von T-Mobile und Sprint gescheitert.

(Foto: dpa)

WashingtonKurz vor einer Anhörung zur geplanten Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem US-Rivalen Sprint haben sich mehrere US-Senatoren gegen einen Zusammenschluss gestellt. In Briefen an das Justizministerium und die Telekom-Aufsicht FCC schrieben sieben Demokraten sowie der unabhängige Senator Bernie Sanders, ein Zusammengehen der Nummer drei und vier würde „wohl steigende Preise für Kunden nach sich ziehen, Arbeitern schaden, den Wettbewerb behindern, die digitale Kluft verstärken und Innovation behindern“.

Im Telekom-Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses ist für Mittwochvormittag eine Anhörung zu der geplanten Fusion der Mobilfunker angesetzt.

Unterdessen warb T-Mobile-US-Chef John Legere für den 26 Milliarden Dollar schweren Deal. In einer schriftlichen Stellungnahme anlässlich des Treffens, an dem auch Sprint-Chairman Marcelo Claure teilnimmt, betonte Legere erneut, sein Unternehmen setze „keine Huawei- oder ZTE-Ausrüstung in irgendeinem Bereich des Netzwerkes ein“ und werde dies auch beim 5G-Aufbau nicht tun.

Der Verzicht auf chinesische Technologie gilt als Voraussetzung für grünes Licht für den Zusammenschluss. Die US-Regierung bereitet derzeit einen Erlass vor, der noch diesen Monat veröffentlicht werden könnte, und dafür sorgen würde, dass US-Unternehmen der Einsatz von bestimmter Telekommunikations-Ausrüstung mit Verweis auf Spionagegefahr komplett verboten wird.

Zugleich erklärte Legere, eine Fusion würde keine Entlassungswelle nach sich ziehen, sondern stattdessen mehr Jobs in den USA schaffen und die Preise senken. Zuvor hatten die Unternehmen von möglichen 12.000 zusätzlichen Stellen gesprochen.

In den vergangenen Jahren sind zwei Fusionsanläufe von T-Mobile und Sprint gescheitert. Aus Wettbewerbssicht müssen aktuell noch das US-Justizministerium sowie die US-Telekomaufsicht FCC zustimmen. T-Mobile US und Sprint wollen den Deal noch in der ersten Jahreshälfte unter Dach und Fach bringen. Die Fusion dürfte auch ein Thema bei der Vorstellung der Jahresbilanz der Deutschen Telekom in der kommenden Woche sein.

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  • rtr
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