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Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland macht 230 Millionen Euro Verlust

Hohe Abschreibungskosten belasten den hierzulande für die Marke „o2“ bekannten Mobilfunkanbieter. Trotz des Jahresverlusts will der Konzern eine Dividende zahlen.
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Hierzulande ist der Mobilfunkanbieter vor allem für seine Marke „o2“ bekannt. Quelle: dpa
Deutschland-Zentrale von Telefónica in München

Hierzulande ist der Mobilfunkanbieter vor allem für seine Marke „o2“ bekannt.

(Foto: dpa)

BerlinDer Mobilfunkkonzern Telefónica Deutschland hat seinen Verlust im vergangenen Jahr von 381 auf 230 Millionen Euro verringert. Der Trend zur Nutzung von Videos, Fotos und Musik via Smartphone habe den mobilen Datenverkehr in seinem Netz 2018 um 49 Prozent auf 622.000 Terabyte wachsen lassen. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphones seien deutlich gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Aber hohe Abschreibungskosten belasteten das Unternehmen weiterhin, und der Festnetzumsatz sank. Die Integration des übernommenen Konkurrenten E-Plus sei inzwischen im Wesentlichen abgeschlossen. Für das laufende Jahr stellte das Unternehmen einen unveränderten Umsatz von 7,3 Milliarden Euro und einen unveränderten oder etwas höheren Betriebsgewinn in Aussicht.

Mit 45,3 Millionen Mobilfunkanschlüssen ist Telefónica nach Kunden die Nummer eins im deutschen Markt. Durch weitere LTE-Stationen konnte das Unternehmen bei der Netzqualität im vergangenen Jahr aufholen. Der LTE-Ausbau soll dieses Jahr weiter vorangetrieben werden. Insgesamt sollen weiterhin 13 bis 14 Prozent des Umsatzes für Sachinvestitionen ausgegeben werden.

Trotz des Jahresverlusts will Telefónica Deutschland eine Dividende von 27 Cent je Aktie ausschütten. Die spanische Mutter Telefónica hält 69 Prozent der Aktien und erhält damit 556 Millionen Euro.

Telefónica Deutschland – in Deutschland vor allem für die Marke „o2“ bekannt – hatte 2014 den Düsseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus für 8,6 Milliarden Euro übernommen und die Integration des Netzes vergangenes Jahr abgeschlossen. Zuletzt sorgte das Unternehmen mit einem Eilantrag gegen das Auktionsverfahren zur Versteigerung der neuen 5G-Mobilfunklizenzen für Schlagzeilen.




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  • dpa
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