Mobiltelefonbauer Namenlose erobern den Handymarkt

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Jetzt bleibt abzuwarten, ob sich der jüngste strategische Vorstoß Nokias auszahlt. Nokia hat die Symbian-Stiftung praktisch aufgelöst und die Verantwortung für die Weiterentwicklung des hauseigenen Betriebssystems wieder selbst in die Hand genommen. Analysten rechnen jetzt mit einer beschleunigten Entwicklung neuer Symbian-Versionen. Das, zusammen mit Erfolgen in Schwellenländern, könnte helfen, die Weltmarktführerschaft zu verteidigen.

Apples Anteil am Gesamtmarkt legt leicht zu, denn die Amerikaner wachsen in den Industrieländern sehr stark. 3,2 Prozent des Marktes beansprucht Apple für sich, nach 2,3 im Vorjahresquartal. Insgesamt wurden im Quartal 417 Mio. Mobiltelefone weltweit abgesetzt, ein Zuwachs um 35 Prozent im Jahresvergleich.

Noch weit dynamischer verlief es im Teilsegment Smartphones: der Absatz verdoppelte sich knapp auf 80,5 Mio. Stück.

Google zwängt sich an Apple vorbei

Mit dem Betriebssystem Symbian steht Nokia erneut auf der Verliererseite: Der Marktanteil sackte von 44,6 Prozent auf 36,6 Prozent ab. Deutlicher Gewinner sind Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android. Nach 3,5 Prozent im Vorjahr halten die Telefone mit dem grünen Roboter als Maskottchen jetzt mit 25 Prozent ein Viertel des Marktes. Das reicht für Platz zwei.

Trotzdem: „Auch wenn Android-Geräte extrem erfolgreich sind“, analysiert Milanesi, „dahinter stehen viele verschiedene Hersteller. Die wahre Erfolgsgeschichte ist Apple. Ein Unternehmen, das faktisch mit einem einzigen Modell zu Preisen von über 600 Dollar die eigentliche Nummer zwei wäre.“ So reicht es aber für iPhones nach Android nur für den dritten Platz.

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