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Mögliche Übernahmen Telekom-Firma Orange richtet den Blick nach Spanien

Der französische Telekom-Branchenprimus hält nach möglichen Zielen für eine Übernahme Ausschau – und sieht vor allem Potenzial in Spanien. Doch Orange prüft auch einen Markteintritt in Deutschland.
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Erst am Mittwoch hatte der ehemalige Monopolist Übernahmepläne für den kleineren Rivalen Bouygues eine Absage erteilt, da man sich nicht über den Preis für deren Telekomsparte habe einigen können. Quelle: AFP

Erst am Mittwoch hatte der ehemalige Monopolist Übernahmepläne für den kleineren Rivalen Bouygues eine Absage erteilt, da man sich nicht über den Preis für deren Telekomsparte habe einigen können.

(Foto: AFP)

Aix-en-Provence Der französische Telekom-Branchenprimus Orange sieht vor allem in Spanien mögliche Ziele für eine Übernahme. Es gebe eine Reihe von Ländern wie Belgien, Polen und Rumänien mit potenziellen Übernahmekandidaten, sagte Orange-Chef Stephane Richard am Samstag auf einer Konferenz in Aix-en-Provence. "Aber wenn man nur ein Land für uns nennen dürfte, wäre das Spanien", betonte er.

Erst am Mittwoch hatte der ehemalige Monopolist Übernahmepläne für den kleineren Rivalen Bouygues eine Absage erteilt, da man sich nicht über den Preis für deren Telekomsparte habe einigen können. Richard schloss nicht aus, das Telekom-Geschäft von Bouygues erneut zu prüfen, sollte er dazu eingeladen werden. "Wenn an uns jemand herantritt, um gemeinsam eine Offerte zusammenzustellen, welche Bouygues zufrieden stimmen würde, dann werden wir uns das natürlich anschauen", sagte Richard.

Unterdessen prüft Orange einem Magazinbericht zufolge einen Markteintritt in Deutschland. Die neue Sparte Orange Horizons entwickle Geschäftsideen ausschließlich für Länder, in denen Orange keine eigene Mobilfunkinfrastruktur besitzt. Deutschland werde einer der Testmärkte, berichtet die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Kreise des Unternehmens. "Wir wollen vorbereitet sein, wenn die EU die unterschiedlich regulierten Telekommunikationsmärkte der 28 Mitgliedsländer vereinheitlicht", sagte Sebastian Crozier, Chef von Orange Horizons, dem Magazin.

  • rtr
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