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Nach Festnahmen Chinas Botschafter droht Kanada im Huawei-Streit

Kanada könnte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos weiter um internationale Unterstützung im Streit mit China werben. Die Volksrepublik warnt davor.
Update: 18.01.2019 - 10:15 Uhr Kommentieren
Die kanadische Außenminister will die Festnahme zweier Kanadier in China beim Weltwirtschaftsforum auf die Agenda schreiben. Quelle: dpa
Chrystia Freeland

Die kanadische Außenminister will die Festnahme zweier Kanadier in China beim Weltwirtschaftsforum auf die Agenda schreiben.

(Foto: dpa)

TorontoIm Streit zwischen Kanada und China wird der Ton schärfer. Der chinesische Botschafter in Ottawa warnte die kanadische Regierung davor, für ihre Position weiterhin internationale Unterstützung zu suchen. Lu Shaye drohte am Donnerstag auch mit Vergeltung für den Fall, dass Kanada die Verwendung von Equipment von Huawei für Mobilfunknetze des neuen 5G-Standards verbietet.

Es wäre eine schlechte Idee, wenn Außenministerin Chrystia Freeland beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der nächsten Woche um Unterstützung gegen China werbe, sagte er. Freeland hat erklärt, die Festnahme zweier Kanadier in China werde auf ihrer Agenda in Davos oben stehen und knickte nach Lus Kommentaren nicht ein. „Dies ist eine Angelegenheit, die nicht nur Kanada beunruhigt, sondern eine viel breitere internationale Gemeinschaft“, sagte sie.

Botschafter Lu sagte, mit der Festnahme von Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou im Dezember auf dem Flughafen von Vancouver sei Kanada einem Freund in den Rücken gefallen. Meng wurde auf Ersuchen der USA festgenommen. Die USA haben die Finanzchefin beschuldigt, Banken im Hinblick auf Geschäfte im Iran in die Irre geführt zu haben. Sie wollen die Auslieferung Mengs erreichen. Der chinesische Konzern Huawei hat bestritten, gegen Iran-Sanktionen verstoßen zu haben.

Anscheinend als Vergeltung nahm China ebenfalls im Dezember zwei Kanadier fest. Ein weiterer Kanadier wurde am Montag nach einer unvermittelten Wiederaufnahme seines Verfahrens wegen Drogenschmuggels zum Tod verurteilt. Lu sagte, China werde in der internationalen Gemeinschaft nicht isoliert dastehen und seine Haltung nicht ändern, nur weil ein anderes Land Einspruch einlege. Er nannte das kanadische Vorgehen „politisch motiviert“.

Außenministerin Freeland sagte dazu, mit der Festnahme Mengs halte sich Kanada an internationale rechtliche Verpflichtungen, es handele sich um keine politische Wertung seitens der Regierung.

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