Nach Fusion mit E-Plus Telefónica Deutschland streicht Stellen

1600 Arbeitsplätze sollen beim Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland (O2) bis zum Jahr 2018 wegfallen. Der Konzern hat sich mit Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan geeinigt.
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Der Stellenabbau bei Telefonica soll noch in diesem Quartal beginnen. Quelle: dpa
Telefonica Deutschland.

Der Stellenabbau bei Telefonica soll noch in diesem Quartal beginnen.

(Foto: dpa)

MünchenDer Telekommunikationskonzern Telefónica Deutschland (O2) hat sich mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan für den Abbau von 1600 Stellen bis zum Jahr 2018 geeinigt.

Das Unternehmen bietet demnach betroffenen Mitarbeitern Abfindungszahlungen. Das Programm startet noch im laufenden Quartal.

Telefónica Deutschland hatte seine Kürzungspläne im Herbst bestätigt. Vor alle gehe es darum, Doppelfunktionen abzubauen, die es nach der Übernahme von E-Plus im Konzern gebe.

„Wir freuen uns, dass wir in einem konstruktiven Dialog so schnell zu positiven Ergebnissen gekommen sind“, sagte Vorstand Markus Haas der Mitteilung vom Dienstag zufolge.

Konzernbetriebsratschefin Imke Blumenthal sagte, es sei wichtig gewesen, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten: „Dies ist uns in sehr intensiven, letztlich aber erfolgreichen Verhandlungen gelungen.“

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2 Kommentare zu "Nach Fusion mit E-Plus: Telefónica Deutschland streicht Stellen"

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  • Das findet man (freundliche Grüße aus Ihrem "Human Resources Dept.") natürlich sofort bei überhängigen Jobs, d.h. man wollte den betreffenden Mitarbeitern ohnehin keine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung einräumen. Das Ganze wird dann zum Hohn aller unter der Rubrik "Sozialplan" nach außen hin verkauft. In Wirklichkeit handelt es sich nur um einen "Sozialplan" für´s Unternehmen. Dort (in der Geschäftsleitungsetage und in der Personalabt.) spricht man eiskalt gerne von sog. "Einmal-Effekten". Abfindung gezahlt, alles prima! Nur nicht für die betroffenen Mitarbeiter. Die Großunternehmen sind die größten Jobkiller! Sie fungieren nicht mehr als Garanten der Zukunft!

  • Es ist immer das Gleiche; sobald es zu Fusionen großer Marktteilnehmer kommt, erscheint sogleich der "Sensenmann" und sucht nach "Einsparpotential".

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