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Nach Kritik Apple legt erstmals Zulieferer-Liste offen

Elektronik-Konzern Apple hat erstmals eine Liste seiner Zulieferer offengelegt. Neben bekannten Namen finden sich dort auch Vermerke, dass das Unternehmen seine Inspektionen in 2011 um satte 80 Prozent steigerte.
13.01.2012 - 20:12 Uhr Kommentieren
Apple hat erstmals eine Liste seiner Zulieferer veröffentlicht. Quelle: Reuters

Apple hat erstmals eine Liste seiner Zulieferer veröffentlicht.

(Foto: Reuters)

New York Der Elektronik-Konzern Apple hat erstmals eine Liste seiner Zulieferer veröffentlicht. Das Unternehmen war bisher extrem geheimniskrämerisch, was seine Lieferanten angeht. Die Liste der 156 Unternehmen, die der iPhone- und iPad-Hersteller neben einem Bericht über die Arbeitsbedingungen bei seinen Partnern ins Internet stellte, fiel jedoch wenig überraschend aus. Neben vielen nur Spezialisten bekannten Firmen finden sich dort die meisten großen Namen der Elektronik-Branche.

Darunter sind - wie schon oft berichtet - der deutsche Chip-Spezialist Infineon und der südkoreanische Samsung-Konzern, mit dem Apple in einem erbitterten Patentstreit verwickelt ist. Ebenfalls zu Apples Zulieferern gehören unter anderem auch Sharp, Panasonic, TDK oder Western Digital.

Dem Bericht zufolge erhöhte Apple die Zahl der Inspektionen bei Zulieferern im vergangenen Jahr um 80 Prozent auf 229. Dabei seien in einigen Betrieben Kinderarbeit, unbezahlte Überstunden und noch häufiger gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen entdeckt worden. Apple habe Maßnahmen ergriffen, um die Missstände zu beenden, hieß es. Unter anderem dem weltgrößten Auftragshersteller Foxconn, der auch Apple-Geräte produziert, wurden immer wieder schlechte Arbeitsbedingungen vorgeworfen, insbesondere nach den Selbstmorden mehrerer Arbeiter.

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