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Nachrichtendienstleister Thomson Reuters steigert Umsatz

Der Nachrichtenanbieter Thomson Reuters hat seine Umsätze auf mehr als drei Milliarden Dollar gesteigert. Der Finanz- und Unternehmensbereich war nicht sehr erfolgreich, Markets-Chef Wenig muss nun gehen.
22.07.2011 - 13:29 Uhr Kommentieren

New York Der Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters rechnet nach einem positiven zweiten Quartal mit Umsatzzuwächsen in diesem Jahr. Wenige Tage vor Veröffentlichung der Geschäftszahlen für den Zeitraum April bis Juni ließ das Unternehmen durchblicken, dass Gewinn und Umsatz zuletzt zugelegt haben.

Konzernweit kletterten die Erlöse vor Währungseffekten voraussichtlich um vier Prozent auf 3,1 bis 3,2 Milliarden Dollar, wie Thomson Reuters in der Nacht zum Freitag mitteilte. Den um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie bezifferte Firmenchef Tom Glocer auf etwa 0,49 bis 0,52 Dollar nach 0,41 Dollar im Vorjahreszeitraum.

Thomson Reuters will seine Quartalsbilanz am 28. Juli vorlegen. Das Unternehmen bekräftigte auch bereits seine Jahresprognose. Demnach soll der Umsatz 2011 um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen. Vor allem die Sparte „Professional“, die Informationsprodukte für Anwalts- und Steuerkanzleien sowie Wissenschaftler und Firmen anbietet, wachse weiter stark.

Die größere der beiden Konzernsäulen, das Geschäftsfeld Markets, habe im zweiten Quartal dagegen weniger zugelegt als erhofft. Dieser Bereich, der Finanzmarktkunden, Unternehmen und Medien Nachrichten, Handelsplattformen und Daten liefert und 59 Prozent zum Konzernumsatz beisteuert, soll nun umgebaut werden.

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    Markets-Chef Devin Wenig wird die Firma nach 17 Jahren verlassen, die Leitung übernimmt nun direkt Vorstandschef Glocer. Markets soll künftig aus drei Bereichen bestehen statt bislang vier. „Es ist Zeit für eine stärker integrierte und einfachere Organisation“, sagte Glocer. Ziel sei, das Wachstum zu beschleunigen und die Zusammenarbeit im Konzern zu verbessern, der 2008 aus der Fusion der kanadischen Mediengruppe Thomson mit der britischen Reuters entstanden war.

    • rtr
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