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Nancy Dubuc Vice-Chefin entlässt zehn Prozent der Belegschaft

Die Chefin des digitalen Medienhauses muss die Fehler ihres Vorgängers ausräumen und streicht 250 Stellen. Daneben hat sie noch eine weitere schwierige Aufgabe.
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Die Chefin des Millenial-Medienkonzerns hat viele schwierige Aufgaben vor sich. Quelle: Getty Images; Per-Anders Pettersson
Nancy Dubuc

Die Chefin des Millenial-Medienkonzerns hat viele schwierige Aufgaben vor sich.

(Foto: Getty Images; Per-Anders Pettersson)

New YorkSchon im Oktober machte sie erste Andeutungen über eine neue Sparrunde. Jetzt wird es ernst: Nancy Dubuc streicht zehn Prozent der Belegschaft, insgesamt 250 Stellen in den USA, Mexiko und Großbritannien.

„Wir müssen uns schlanker aufstellen und unsere Energie und Investitionen auf unsere Kernkompetenzen fokussieren“, erklärte die Chefin des digitalen Medienhauses Vice. Die 50-Jährige ersetzte vor knapp einem Jahr Mitgründer Shane Smith an der Spitze des Unternehmens, das Nachrichten und Unterhaltung für Millennials bietet – und damit rasant gewachsen war.

Dubuc muss nun für mehr Ordnung im Haushalt sorgen. Mit der Sparrunde will sie vor allem die Investoren zufriedenstellen. 2017 investierte die Private-Equity-Firma TPG 450 Millionen Dollar in Vice, das dadurch mit 5,7 Milliarden Dollar bewertet wurde. Ein weiterer Investor ist der Medienkonzern Disney.

Die 50-Jährige ist mit dem Sparzwang nicht allein. Buzzfeed, ein weiteres Medienhaus mit junger Zielgruppe, entließ kürzlich 15 Prozent der Belegschaft, rund 220 Mitarbeiter. Die „Huffington Post“, die zum Mobilfunkanbieter Verizon gehört, strich 20 Stellen und stellte Anfang des Jahres die deutsche Ausgabe ein.

Vice-Chefin Dubuc hat neben den Kürzungen noch eine weitere schwierige Aufgabe: Sie muss die Firmenkultur umkrempeln. Unter Smith gab es mehrere Skandale um sexuelle Belästigung und Sexismus. Auch sollen Männer besser bezahlt worden sein als Frauen. Damit soll Schluss sein. „Wer wagt, gewinnt“, der Spruch hängt in großen, leuchtenden Lettern in Dubucs Büro. Sie weiß: Es bleibt viel zu tun.

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