Netflix unter Druck Inhaltelieferer verlängert Vertrag nicht

Filme werden per Stream oder mittels DVD-Versand direkt ins Wohnzimmer geliefert - wann immer der Kunde denFilm schauen will. Netflix ist in den USA eine ernste Konkurrenz für die Kabel- und Satellitenfernsehen.
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In roten Umschlägen stecken die Filme, die Netflix per Post an seine Kunden versendet. Quelle: dapd

In roten Umschlägen stecken die Filme, die Netflix per Post an seine Kunden versendet.

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San FranciscoDer in den USA populäre Videoverleih und Video-Streaming-Anbieter Netflix hat einen Vertrag mit einem wichtigen Inhaltelieferanten nicht verlängern können. Die Verhandlungen seien gescheitert, teilte Starz Entertainment mit. Das Unternehmen hat in seiner Bibliothek unter anderem etliche Filme der Walt-Disney-Studios. Von März kommenden Jahres an werden sie deshalb wohl nicht mehr bei Netflix zu sehen sein - wenn es bis dahin nicht doch noch zu einer Einigung kommt.

Grund für das zumindest vorläufige Scheitern war ein Streit über den Wert der Starz-Filme, wie aus informierten Kreisen verlautete. Bislang zahlte Netflix schätzungsweise rund 30 Millionen Dollar im Jahr - jetzt sollten es bis zu 250 Millionen Dollar werden. Mit der Absage der Verhandlungen wollte Starz wohl auch seine guten Beziehungen zu den Kabel- und Satellitensendern sichern. Diese sehen in Streaming-Firmen wie Netflix aber eine zunehmende Bedrohung ihres Geschäfts.

  • dapd
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