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Netzagentur-Chef Jochen Homann Déjà-vu für den Vermittler

Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, ist für klare Positionen bekannt. Nun steht er wieder zwischen den Fronten von Politik und Wirtschaft: Bei der Frequenzvergabe für den Mobilfunkstandard 5G drückt er aufs Tempo.
29.01.2018 - 17:08 Uhr
Er kümmert sich lieber um den Netzausbau im Energiesektor – und lehnt politischen Klüngel ab. Quelle: imago/sepp spiegl
Jochen Homann

Er kümmert sich lieber um den Netzausbau im Energiesektor – und lehnt politischen Klüngel ab.

(Foto: imago/sepp spiegl)

Berlin, Düsseldorf Wenn der Chef der Bundesnetzagentur genervt ist, zeigt er das auch: Dass ihm die Diskussion über den Breitbandausbau in Deutschland zu aufgeregt geführt wird, machte Jochen Homann bei diversen Veranstaltungen immer wieder klar. Telekom und Wettbewerber fauchten sich jahrelang an, weil der Bonner Konzern 2015 bei der Agentur beantragt hatte, in bestimmten Regionen aus der Regulierung entlassen zu werden.

Doch damit nicht genug: Auch die Politik mischte sich ein. Die Telekom hatte als Zuckerchen für die Regulierungsferien versprochen, das Internet in weiten Teilen Deutschlands so schnell zu machen, wie die Politiker es kurz vorher versprochen hatten: Mit mindestens 50 Megabit in der Sekunde sollten die Bürger surfen können.

Homann stand zwischen den Fronten. Er, der sich lieber um den Netzausbau im Energiesektor kümmert und politischen Klüngel ablehnt. Das nervte ihn.

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