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Netzausrüster verstärkt Sparkurs Alcatel-Lucent streicht 1 000 Stellen in Deutschland

Der frisch fusionierte Telekomausrüster Alcatel-Lucent verschärft seinen Sparkurs und beschleunigt den geplante Personalabbau. Statt ursprünglich geplant 9 000 Jobs sollen nun im ganzen Konzern 12 500 Stellen gestrichen werden – 1 000 davon in Deutschland.

ali PARIS. Der Telekomausrüster Alcatel-Lucent plant nach Gewerkschaftsangaben, rund 1 000 Stellen in Deutschland zu streichen. Das wäre jede fünfste Stelle. Der wichtigste Alcatel-Standort in Deutschland ist Stuttgart.

In Frankreich sollen nach Konzernangaben 1 468 Jobs binnen zwei Jahren gestrichen werden. Das sind zwölf Prozent aller Stellen. Dazu sollen nach Gewerkschaftsangaben 320 befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängert werden.

Nach einem Verlust im vierten Quartal hat der frisch fusionierte Konzern Alcatel-Lucent seinen Sparkurs verschärft. Statt 1,4 sollen nun in den kommenden drei Jahren 1,7 Mrd. Euro eingespart werden. Daher wird auch der geplante Personalabbau beschleunigt: Statt ursprünglich geplant 9 000 Jobs sollen nun im ganzen Konzern 12 500 Stellen gestrichen werden. Insgesamt beschäftigt Alcatel-Lucent weltweit rund 80 000 Menschen.

Der Telekomausrüster leidet unter einer zögerlichen Nachfrage der Kunden, die nach Angaben von Konzern-Chefin Pat Russo wegen der Fusion Bestellungen aufgeschoben hätten. Darüber hinaus sinken die Investitionsbudgets der Netzbetreiber, da auch diese derzeit einen Konzentrationsprozess durchlaufen.

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