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Netzwerk-Ausrüster Cisco kürzt weiter Stellen

Der Netzwerk-Ausrüster Cisco Systems kürz weiterhin Personal. Insgesamt 6000 Stelle sind betroffen. Grund für den Abbau ist der stagnierende Umsatz. CEO Chambers kann der Entwicklung trotzdem etwas Positives abgewinnen.
14.08.2014 Update: 14.08.2014 - 07:34 Uhr Kommentieren
Der CEO von Cisco Systems John Chambers: Das Unternehmen kürzt 6000 Stellen. Quelle: AFP

Der CEO von Cisco Systems John Chambers: Das Unternehmen kürzt 6000 Stellen.

(Foto: AFP)

San Jose Der Jobabbau beim weltgrößten Netzwerk-Ausrüster Cisco Systems geht weiter: 6000 Stellen werden gekürzt. Das entspricht acht Prozent der Belegschaft. Angesichts stagnierender Geschäfte und einem Abschwung in Schwellenländern müsse das Unternehmen die Kosten senken und die Effizienz steigern, sagte Konzernchef John Chambers am Mittwochabend.

Vor allem in China und Brasilien sei es im abgelaufenen Quartal schlechter gelaufen. Es ist die dritte Streichrunde binnen drei Jahren: 2011 kündigte Cisco den Abbau von mehr als 11.000 und 2013 von 4000 Arbeitsplätzen an. Das Unternehmen gehört zu den amerikanischen Firmen, die besonders stark von dem Misstrauen vor allem ausländischer Kunden nach den Enthüllungen in der NSA-Abhöraffäre betroffen sind..

Geschäftlich kommt Cisco nicht voran – im vierten Geschäftsquartal (bis Ende Juli) stagnierte der Umsatz im Jahresvergleich bei 12,4 Milliarden Dollar (9,3 Mrd. Euro), wie der zuvor veröffentlichte Finanzbericht zeigte. Unter dem Strich sank der Nettogewinn um 1,0 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.

Konzernchef Chambers zeigte sich trotzdem zufrieden: „Wir schlagen uns gut in einem schwierigen Umfeld.“ Anleger teilten die Einschätzung – die Aktie stieg nachbörslich um etwa zwei Prozent. Analysten hatten etwas schwächere Ergebnisse erwartet.

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    Cisco stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Sie sorgen dafür, dass bei Unternehmen und Verbrauchern das Internet läuft. Das Unternehmen setzt derzeit verstärkt auf das „Internet der Dinge“. Dahinter steckt die Vernetzung von Alltagsgeräten wie Klimaanlagen oder Kühlschränken.

    • dpa
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