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Netzwerkausrüster Cisco für Europa vorsichtig optimistisch

Cisco Systems hat trotz schwieriger Wirtschaftslage Rekordergebnisse eingefahren, sagt Konzernchef John Chambers. In Europa könnte das Geschäft im laufenden Jahr noch anziehen.
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Die Zentrale von Cisco im kalifornischen San Jose. Quelle: ap

Die Zentrale von Cisco im kalifornischen San Jose.

(Foto: ap)

San Jose Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat sich für sein Geschäft in Europa vorsichtig optimistisch gezeigt. Es gebe Hinweise, dass sich die Ausgaben von Behörden stabilisierten, sagte Firmenchef John Chambers am Mittwoch bei Vorlage der Quartalszahlen. Das gelte zumindest für gut zwei Drittel des Kontinentes. "Ich will mir das aber noch für mindestens ein weiteres Quartal ansehen, bevor ich davon begeistert bin", sagte Chambers.

Die Bemerkungen des Cisco-Chefs zur wirtschaftlichen Entwicklung werden aufmerksam verfolgt, weil das Unternehmen wegen seiner globalen Aufstellung und vielen verschiedenen Kunden als Indikator für die gesamte Branche gilt.

Im vergangenen Geschäftsquartal konnte Cisco seinen Umsatz um fünf Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn stieg bereinigt von Sonderposten um sechs Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten.

Cisco habe Rekordergebnisse in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld eingefahren, erklärte Konzernchef John Chambers am Mittwoch am Firmensitz in San Jose. Cisco profitiert unter anderem von der wachsenden Bedeutung von Cloud-Diensten, also der Auslagerung von Daten und Programmen auf große Rechner im Internet.

Cisco stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik der Kalifornier steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt dafür, dass das Internet läuft.

  • dpa
  • rtr
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