Netzwerkdurchsetzungsgesetz Die umstrittene Internet-Zensur

Seit Jahresbeginn gilt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Nicht nur Unternehmen stellt das vor personelle und finanzielle Herausforderungen. Kritiker sehen gar die Meinungsfreiheit bedroht.
Propaganda und Hass im Netz setzen die sozialen Netzwerke weiter unter Druck. Quelle: imago/Christian Ohde
Schriftzug Fake auf einer Tastatur

Propaganda und Hass im Netz setzen die sozialen Netzwerke weiter unter Druck.

(Foto: imago/Christian Ohde)

DüsseldorfViele Menschen machen zu Silvester Krach. Die meisten nutzen Böller und Feuerwerk, um das neue Jahr zu begrüßen. AfD-Bundestagsfraktionschefin Beatrix von Storch bevorzugte zum Ende des vergangenen Jahres Twitter. Über den Kurznachrichtendienst verursachte die Politikerin mit einem Tweet am Silvesterabend noch einmal so viel Empörung, dass Twitter schließlich den Account der Politikerin für zwölf Stunden sperrte. Von Storch fühlte sich als eines der ersten Opfer des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes.

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