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Neue 3D-Brillen Goldrausch in den virtuellen Welten

Die erste Bewährungsprobe für die neue Generation der 3D-Brillen steht bevor. Die Arbeit an passenden Inhalten läuft auf Hochtouren. Bald wird sich zeigen, ob die Technologie endlich bereit für den Massenmarkt ist.
25.12.2015 - 13:01 Uhr
Mit 3D-Brillen kann man etwa in die Welt von „Mission: Impossible“ eintauchen. Quelle: ap
Virtuelle Realität

Mit 3D-Brillen kann man etwa in die Welt von „Mission: Impossible“ eintauchen.

(Foto: ap)

Berlin Die „virtuelle Realität“ mit ihrem großen Versprechen, Nutzer in andere Welten eintauchen zu lassen, steht vor dem Sprung in den Alltag. In den kommenden Monaten sollen nach jahrelanger Entwicklung mehrere Modelle digitaler VR-Brillen in den Handel kommen. Dann wird sich zeigen, ob die Technologie schließlich bereit für einen Massenmarkt ist.

Der Begriff „virtual reality“ ist zwar schon seit den 80er-Jahren in Mode und schon damals wurde immer wieder versucht, das Konzept umzusetzen. Doch die Idee war ihrer Zeit voraus, die Geräte waren in jeder Hinsicht nicht leistungsstark genug und zugleich zu teuer und viel zu klobig.

Jetzt sind die kommenden Brillen wie Oculus VR von Facebook oder Playstation VR von Sony noch durchaus präsent auf dem Kopf - aber eben auch gut tragbar. Größe und Rechenleistung waren aber nur einige Hürden. Bis zuletzt war es so, dass viele sich beim Ausflug in virtuelle Welten über Übelkeit beschwerten.

Der Preis von voraussichtlich über 350 Dollar oder etwa 1500 Dollar für eine Oculus-Brille samt entsprechendem Computer könnte manchem ebenfalls schwindelerregend vorkommen. Doch vor allem viele Gamer warten schon seit Jahren darauf und sind bereit, ordentlich Geld in die Hand zu nehmen. Als günstigere Lösung brachte etwa Samsung jüngst sein zusammen mit Samsung entwickeltes Modell Gear VR auf dem Markt, bei dem ein Smartphone als Bildschirm dient.

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    Was genau die ersten VR-Kunden erwartet, ist noch unklar. Sony demonstrierte die beeindruckenden Fähigkeiten der Technik im Herbst zum Start des Kinofilms „The Walk“, als Besucher einiger Vorführungen sich mit Hilfe der VR-Brille selbst auf ein Seil zwischen den Türmen des New Yorker World Trade Centers begeben konnten. Aber es fehlen Erfahrungswerte dafür, wie man ein längeres VR-Erlebnis gestaltet.

    Nehme man die Entwicklung des Handy-Marktes als Vergleich, sei VR noch im Stadium der Mobiltelefone in der Größe eines Ziegelsteins, sagte Ted Schilowitz, ein Zukunftsforscher des Filmstudios 20th Century Fox jüngst der „New York Times“. Die Technologie funktioniere zwar. Sie sei aber bei weitem noch nicht reif, um von der breiten Masse angenommen zu werden. Die Marktforscher von Juniper Research rechnen mit drei Millionen verkauften VR-Headsets im kommenden Jahr - aber mit einem Sprung auf rund 30 Millionen 2020.

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