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Neue digitale Technik Neuer Cinemaxx-Eigner will massiv investieren

Der neue Eigner der Kinokette Cinemaxx will die 31 Kinos in Deutschland massiv mit digitaler Technik hochrüsten. Die Pläne sind teil einer europaweiten Expansionsstrategie.
11.07.2012 - 11:29 Uhr Kommentieren
Cinemaxx in Hamburg: Investitionen in digitale Technik. Quelle: dpa

Cinemaxx in Hamburg: Investitionen in digitale Technik.

(Foto: dpa)

Berlin Der britische Kinokonzern Vue Entertainment will nach der Übernahme der deutsche Kinokette Cinemaxx in großem Stil in digitale Technik investieren. Cinemaxx passe mit seinen modernen Multiplexkinos perfekt zu Vue, bei der Digitalisierung hinke die Kette aber noch hinterher, sagte Unternehmenschef Tim Richards der Tageszeitung „Die Welt“. „Hier wollen wir in den kommenden Jahren in Deutschland massiv investieren und so die Zahl der deutschen Kinobesucher weiter steigern.“

Für Vue soll der Zukauf nur der Anfang einer europaweiten Expansionsstrategie sein. „Wir suchen nach geeigneten Übernahmekandidaten“, sagte Richards. In drei bis fünf Jahren solle Vue zu den Top drei unter den europäischen Kinoketten gehören. Für weitere Übernahmen sei die Kriegskasse von Vue gut gefüllt.

Cinemaxx betreibt in Deutschland 31 und in Dänemark 3 Kinocenter mit rund 75 000 Plätzen. 2011 kamen 16,3 Millionen Besucher in die mehr als 290 Kinosäle - allerdings ein Rückgang von 7,1 Prozent.

Vue will den Hamburger Kinobetreiber für rund 174 Millionen Euro übernehmen. Je Aktie werden 6,45 Euro geboten. Großaktionär Herbert Kloiber hat bereits zugegriffen und verkauft seinen knapp 85-prozentigen Anteil.

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    Damit kassiert Kloiber 147 Millionen Euro. Er sprach von einer „günstigen Gelegenheit“. Ein großer Abschnitt gehe zu Ende, sagte der Münchner Filmunternehmer der „Welt“. „Aber ich bin auch nicht mehr 17“, meinte der 64-Jährige. Der Verkauf sei eine kurzfristige Entscheidung gewesen. Kloiber hatte in den vergangenen Jahren seinen Zugriff auf die zweitgrößte deutsche Kinokette stetig ausgebaut und noch im Mai seinen Anteil auf knapp 85 Prozent aufgestockt.

    • dpa
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