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Neue „Status-Updates“ WhatsApp wird etwas sozialer

Eine neue Funktion macht den Nachrichtendienst WhatsApp ein wenig mehr zum Sozialen Netzwerk: Künftig können Nutzer über einen neuen „Status“-Knopf ihre Kontakte mit Fotos und Videos auf dem Laufenden halten.
20.02.2017 - 23:57 Uhr Kommentieren
Die neuen „Status-Updates“ von WhatsApp verschwinden nach 24 Stunden automatisch wieder. Quelle: dpa
WhatsApp

Die neuen „Status-Updates“ von WhatsApp verschwinden nach 24 Stunden automatisch wieder.

(Foto: dpa)

Mountain View WhatsApp wird mit einer neuen Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk. Die Nutzer bekommen die Möglichkeit, sogenannte „Status-Updates“ mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen. Die Einträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch, wie der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst am Montag ankündigte. Die App bekommt dafür einen neuen „Status“-Knopf, unter dem die Updates zu finden sind.

Mitgründer Jan Koum erinnerte in einem Blogeintrag daran, dass einfache Status-Updates beim Start vor acht Jahren die ursprüngliche Funktion von WhatsApp waren, bevor der Dienst auf Kurzmitteilungen umschwenkte.

Heute konkurriert die Funktion eher mit neueren Konkurrenten wie Snapchat: Die eingebaute WhatsApp-Kamerafunktion erlaubt es, Bilder mit Emojis, Texten oder Zeichnungen zu ergänzen.

Facebook hatte WhatsApp mit inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer vor gut zwei Jahren für fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Bisher lief es so, dass WhatsApp sich auf das schnörkellose Kurzmitteilungen als SMS-Ersatz konzentrierte, während die Multimedia-Funktionen dem Facebook Messenger vorbehalten waren.

Mit dem neuen Feature setzt die Facebook-Tochter auch den Rivalen Snapchat unter Druck. Der hatte für die kommenden Wochen seinen Börsengang angekündigt. Facebook hat mit verschiedenen Neuerungen bereits auf die aufziehende Konkurrenz reagiert und Snapchat-ähnliche Funktionen zum Beispiel auf dem Bilderdienst Instagram eingeführt und ähnliches auf der Plattform wie zum Beispiel Video-Stories in ausgewählten Regionen selbst ausprobiert.

  • dpa
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