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Neuer Mobilfunkstandard United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch beschließt Teilnahme an 5G-Frequenzauktion

Die United-Internet-Tochter will bei der anstehenden Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G mitbieten. Am Freitag um 15 Uhr läuft die Frist für die Anmeldung aus.
Update: 24.01.2019 - 16:01 Uhr Kommentieren
United-Internet-Tochter beschließt Teilnahme an 5G-Frequenzauktion Quelle: dpa
United-Internet-Tochter

Bürokomplex von 1&1 in Montabaur (Rheinland-Pfalz).

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Vorstand der United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch hat am Donnerstag mit Zustimmung seines Aufsichtsrats beschlossen, einen Antrag auf Zulassung zur Auktion zur Vergabe von 5G-Mobilfunkfrequenzen bei der Bundesnetzagentur zu stellen und im Falle einer erfolgreichen Ersteigerung von Frequenzen ein 5G-Mobilfunknetz aufzubauen und zu betreiben.

United Internet ist zuversichtlich, „mit diesem Schritt die Grundlage für eine erfolgreiche und dauerhafte Positionierung der 1&1-Drillisch-Gruppe als vierter Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland zu schaffen und einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G in Europa werden kann“, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Banken stellen für das Vorhaben zusätzlich 2,8 Milliarden Euro als Kreditlinie zur Verfügung.

Im Falle einer erfolgreichen Ersteigerung von Frequenzen wolle 1&1 Drillisch eine Reduzierung der Dividendenausschüttungsquote prüfen, um den Weg für zusätzliche Investitionen für den Aufbau eines 5G-Mobilfunknetzes freizumachen.

Die aktuelle Dividendenpolitik von 1&1 Drillisch sieht vor, ca. 80 Prozent des operativen Konzernergebnisses als Dividende auszuschütten, sofern die Mittel nicht für die weitere Unternehmensentwicklung benötigt werden. Eine etwaige Dividendenanpassung bei 1&1 Drillisch könne auch zu einer Überprüfung der Dividendenpolitik von United Internet führen, teilte der Konzern mit.

Der Konkurrent Freenet möchte sich hingegen nicht an der Auktion beteiligen. Das Risiko sei zu groß, erklärte Freenet-Chef Christoph Vilanek im Handelsblatt-Interview. Denkbar sei aber eine Kooperation mit United Internet, sagte Vilanek.

Derzeit nutzt 1&1 Drillisch vor allem das Netz von Telefónica, eigene Funkmasten hat der Konzern nicht. Bisher haben nur die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica (mit O2) eigene Funkmasten in Deutschland.

Bis zum Freitagnachmittag um 15 Uhr müssen sich die Firmen, die bei der Auktion mitmachen wollen, bei der Bundesnetzagentur melden. Die Versteigerung könnte schätzungsweise fünf Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Die Behörde legte bereits Vergaberegeln fest, mit denen Netzbetreiber dann zum zügigen Ausbau verpflichtet werden.

Allerdings gelten für Neueinsteiger – und damit auch für United Internet – Ausnahmeregeln, um sie finanziell nicht zu überfordern. Dies wiederum verärgert die bisherigen Netzbetreiber.

Mit Material von dpa

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