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+++Newsblog zur 5G-Auktion+++ Gebote steigen auf 329 Millionen Euro – Milliardenpoker um 5G-Lizenzen läuft

Für die Telekom, Telefónica, Vodafone und Drillisch wird es ernst. Seit Dienstagmorgen läuft die 5G-Auktion. Die Ereignisse im Newsblog.
Update: 01.04.2019 - 16:16 Uhr Kommentieren
Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Seit dem 19. März läuft die 5G-Auktion in Mainz, am Technik-Standort der Bonner Bundesnetzagentur

  • Es bieten mit: Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone und Drillisch

  • Es wird auf 41 Frequenzblöcke geboten

  • Auktionen finden von 8 Uhr bis 18:30 Uhr statt, zwischen 12 Uhr und 14 Uhr gibt es eine Mittagspause

  • Die Auktion könnte mehrere Wochen dauern
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Lars Ophüls
Zwei-Milliarden-Marke ist geknackt

Die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen spült wie erwartet mehrere Milliarden Euro in die Staatskassen. Die Höchstgebote der vier teilnehmenden Firmen durchbrach am Montagnachmittag in der 100. Versteigerungsrunde die Zwei-Milliarden-Marke, wie aus der Webseite der Bundesnetzagentur hervorgeht. Bei der Auktion ist noch kein Ende absehbar - sie könnte noch mehrere Wochen andauern. Experten schätzen die Gesamterlöse für den Staat auf drei bis fünf Milliarden Euro. Der Bund will das Geld in die Digitalisierung stecken.

Besonders begehrt sind 2-Gigahertz-Frequenzblöcke, deren Höchstgebote bei bis zu 109 Millionen Euro lagen. Bei den 3,6-Gigahertz-Blöcken, die eine geringere Reichweite haben, lag das Maximalgebot nur bei 51 Millionen Euro. Alle vier Firmen hatten eine Vielzahl an Höchstgeboten auf die insgesamt 41 Blöcke abgegeben. Wer die Nase vorn hat, lässt sich noch nicht sagen, da jedes Gebot jederzeit noch überboten werden kann.
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Roman Tyborski
Milliardengrenze bei 5G-Auktion überschritten
Bei der Versteigerung der 5G-Frequenzen liegen inzwischen Gebote von mehr als einer Milliarde Euro auf dem Tisch. Nach 75 Runden seien von den vier Auktionsteilnehmern 1,032 Milliarden Euro inklusive Zahlungsverpflichtungen aufgrund zurückgenommener Höchstgebote eingegangen. 
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Lars Ophüls
Zwischenstand nach Runde 7

Nach Abschluss der siebten Runde der Auktion liegen die Höchstgebote bei zusammen 329,2 Millionen Euro.
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Lars Ophüls
SPD: Kommunen sollen für Bau von Mobilfunkmasten gefördert werden

Kommunen sollen nach Ansicht der SPD-Fraktion selbst Funkmasten für schnelles Internet aufstellen und dabei staatlich gefördert werden. Dann könnten auch dort Masten gebaut werden, wo Privatanbieter sie nicht für rentabel hielten, sagte Fraktionschefin Andrea Nahles am Dienstag in Berlin. „Ich sage auch aus eigener Betroffenheit aus einer ländlichen Region, dass sich ein Hochleistungs- und Hochindustrieland wie Deutschland keine weißen Flecken beim Mobilfunk mehr leisten darf“, betonte Nahles. Dabei gehe es ihr erst einmal um die flächendeckende Versorgung mit 4G - auch LTE genannt.
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Lars Ophüls
Gebote steigen weiter 

Mittlerweile ist auch die fünfte Runde zu Ende gegangen. Die Gesamtsumme der Höchstgebote liegen bei 324 Millionen Euro. Vor allem Drillisch treibt die Auktion an. Aber auch die Telekom und Vodafone bieten hohe Summen.
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Lars Ophüls
Auch Runde 3 ist durch

Die Ergebnisse der dritten Runde sind da. Die Gebote steigen nur leicht auf 314,2 Millionen Euro.
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Lars Ophüls
Runde 2 der Auktion ist beendet

Die Höhe der Gebote ist in der zweiten Runde der Frequenzauktion auf 311,2 Millionen Euro gestiegen, wie die Bundesnetzagentur mitteilte.
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Roman Tyborski
Hohe Gebote von Drillisch für zehn Frequenzblöcke

Auffällig ist, dass die United-Internet-Tochter Drillisch in der ersten Runde für zehn Frequenzblöcke deutlich höhere Höchstgebote abgegeben hat als Telekom, Telefónica und Vodafone.
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Roman Tyborski
Die erste Bieterrunde ist abgeschlossen

Für die 41 Frequenzblöcke haben die Mobilfunkanbieter in der ersten Runde 288,3 Millionen Euro geboten.
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Roman Tyborski
Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter gibt von der Düsseldorfer Zentrale aus die Gebote des Mobilfunkanbieters ab.
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Roman Tyborski
Unser Telekom-Reporter Stephan Scheuer ist vor Ort und berichtet über die Auktion in Mainz.
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Roman Tyborski
Strahlenschutz-Amt kündigt weitere Forschung zu 5G-Mobilfunk an

Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Inge Paulini, hat vor dem Start der 5G-Auktionen weitere Forschungen über die gesundheitlichen Folgen versprochen. Mittelfristig werde 5G auch höheren Frequenzen als die heute üblichen nutzen, zu denen bislang weniger Daten zu den Wirkungen vorliegen. „Hierzu werden wir weitere Forschung betreiben“, kündigte sie am Dienstag in Oberschleißheim an.

In ihrer Mitteilung betonte sie aber, dass zunächst kein Anlass zur Sorge bestehe. „Wenn der Aufbau der nötigen Infrastruktur umsichtig erfolgt, sind durch 5G keine gesundheitlichen Auswirkungen zu befürchten“, erklärte sie. 
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Roman Tyborski
Bund rechnet mit Milliardeneinnahmen
Seriöse Prognosen zu den Einnahmen der 5G-Auktionen gibt es nicht. Das Startgebot liegt je Block zwischen 1,7 und fünf Millionen Euro. Die Startgebote belaufen sich insgesamt auf 104,6 Millionen Euro. Bundesfinanzminister Olaf Scholz rechnet daher mit Erlösen von vier bis fünf Milliarden Euro.
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Roman Tyborski
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Roman Tyborski
Was passiert am ersten Tag?
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, wird um zehn Uhr die Auktion in Mainz eröffnen. Die Bieter werden sich in separate Räume zurückziehen. Von dort geben sie dann ihre Gebote ab. Jede Bieterrunde dauert eine Stunde. Es wird auf 41 Frequenzblöcke geboten. Wer sich nicht aktiv zeigt, verliert Bieterrechte. Auktionen finden von acht bis 18.30 Uhr statt. Von zwölf bis 14 Uhr gibt es eine Mittagspause.

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Roman Tyborski
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Roman Tyborski
Netzagentur-Präsident rechnet mit wochenlanger Auktion
Nach Ansicht von Jochen Homann werde die Versteigerung der 5G-Frequenzen mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Das letzte Mal habe es drei Wochen gedauert, davor waren seien es sechs Wochen gewesen, sagte Homann am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. „Das sind so die Größenordnungen, über die man möglicherweise reden muss.“ Der Zeitrahmen hänge am Ende vor allem vom Verhalten der Bieter ab.
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Roman Tyborski
5G-Versteigerung startet am Vormittag

In Mainz beginnt am Dienstagvormittag die Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland. 5G soll den Weg für neue Schlüsseltechnologien wie autonomes Fahren und Industrie 4.0 ebnen. Mit von der Partie sind die Deutsche Telekom, Telefonica Deutschland, Vodafone und erstmals auch die United-Internet-Tochter Drillisch. Frühere Versteigerungen haben dem Bund mehrere Milliarden in die Kassen gespült.
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