Nextdoor Portal für Nachbarschaftshilfe startet in Deutschland

Nextdoor macht die Nachbarschaftshilfe digital. Das US-Portal will sich jetzt nach Großbritannien und den Niederlanden auch in Deutschland durchsetzen. Eine erste Testphase läuft aktuell schon.
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Das US-Portal Nextdoor will die Hilfe unter Nachbarn jetzt auch in Deutschland digitalisieren. Quelle: dpa
Nachbarschaft

Das US-Portal Nextdoor will die Hilfe unter Nachbarn jetzt auch in Deutschland digitalisieren.

(Foto: dpa)

Los GatosDas schnell wachsende digitale US-Portal Nextdoor für Nachbarn will nach Großbritannien und den Niederlanden nun auch in Deutschland Fuß fassen. In einer Testphase seien bereits 200 Nachbarschaften in Deutschland vernetzt worden, teilte das 2011 an den Start gegangene Unternehmen am Dienstag mit. Bis zum Jahresende sollen es mehrere Tausend sein, kündigte Mitbegründer und Firmenchef Nirav Tolia an.

Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat oder Twitter gehe es bei Nextdoor darum, dass sich die Nutzer im realen Leben treffen und helfen könnten, so Tolia. „Wenn du deinen Hund verlierst, können dir Online-Freunde ihr Mitgefühl zeigen, aber deine Nachbarn helfen dir bei der Suche.“

Das sind die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 17: Spotify
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Eines der wertvollsten Start-ups der Welt wird in diesem Jahr wohl die Rangliste verlassen. Der Musikstreaming-Dienst Spotify setzt laut Medienberichten zu seinem seit langem erwarteten Börsengang an. Derzeit wird das Unternehmen aus Schweden mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet, ein Börsengang könnte die Bewertung auf bis zu 20 Milliarden steigern. Der Dienst kommt nach eigenen Angaben auf mehr als 60 Millionen zahlende Abo-Kunden und mehr als 140 Millionen Nutzer insgesamt.

Quelle: WSJ Billion Dollar Club, Januar 2017

Platz 16. Theranos
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Mit nur 19 Jahren gründete Elizabeth Holmes (Bild) im Jahr 2003 die Firma Theranos. Mit einem kleinen Piekser in den Finger sollten innovative Technologien zuverlässige günstige Bluttests liefern. Doch dann wurden immer mehr Probleme mit den Bluttests bekannt. Ergebnisse wurden angezweifelt und letztlich als fehlerhaft zurückgezogen. 2017 konnte Theranos die folgenden Rechtstreite aber beilegen. Die letzte Finanzierungsrunde, die vor dem Skandal stattfand, bewertete das Unternehmen mit 9 Milliarden Dollar.

Platz 15: Stripe
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Die irischen Brüder Patrick (links) und John Collison gründeten 2009 das Start-up Stripe. Die Software-Plattform will Online-Zahlungsabwicklungen erleichtern und verarbeitet jährlich für Unternehmen in 25 Ländern Beträge in Milliardenhöhe. Selbst ist das Jungunternehmen 9,2 Milliarden Dollar wert.

Platz 14: DJI
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Frank Wang hat seinen Kindheitstraum wahr gemacht und sogar noch weiterentwickelt: Als er noch klein war, träumte er von einem Modell-Helikopter - als er einen besaß, crashte er ihn schnell. Doch er hielt an seinem Traum fest und gründete 2006 DJI, ein mittlerweile 10 Milliarden Dollar schweres Unternehmen, das Drohnen herstellt und verkauft. Mehr als 6000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Chinesen.

Platz 13: Dropbox
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Wer hat noch keine Dateien per Dropbox verschickt? Das Start-up bietet eine Freigabe- und Speicherlösung von kleinen und großen Dateien. Drew Houston schrieb 2007 den ersten Softwarecode für Dropbox während einer Busfahrt von Boston nach New York. Mittlerweile nutzen über eine halbe Milliarde Menschen weltweit Dropbox. Das Unternehmen ist derzeit 10 Milliarden Dollar wert. Experten erwarten, dass bald ein Börsengang angekündigt wird.

Platz 12: Lyft
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Der 2012 gegründete Fahrdienst-Vermittler ist der größte Konkurrent von Platzhirsch Uber. Das Start-up ist in rund 300 US-Städten aktiv. Im Oktober 2017 steckte Google eine Milliarde Dollar in das Unternehmen. Damit stieg die Bewertung von Lyft auf 11,5 Milliarden Dollar. Ein Börsengang wird in diesem Jahr erwartet.

Platz 11: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz Flipkart ist das indische Pendant zu Amazon. Binny Bansal (rechts, mit Microsoft-Chef Satya Nadella) und Sachin Bansal arbeiteten vor der Gründung für den heutigen Konkurrenten Amazon, wollten dann aber eine E-Commerce-Webseite für Inder gründen. Indische Unternehmen investierten bereits drei Milliarden Dollar in das Start-up, das mittlerweile 11,6 Milliarden Dollar wert ist.

Nextdoor wurde bei der letzten Finanzierungsrunde 2015 mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Bislang sammelte die Online-Plattform von Kapitalgebern im Silicon Valley rund 210 Millionen Dollar ein. Seit dem Start in Großbritannien im vergangenen Jahr hätten sich rund 11.000 Nachbarschaften in dem Forum vernetzt. In den USA sind es Unternehmensangaben zufolge mehr als 144.000.

Nachbarn können sich in dem Netzwerk über Themen wie Handwerker, Babysitter oder verloren gegangene Haustiere austauschen. Seit diesem Jahr erzielt Nextdoor Einnahmen über Online-Werbung auf seiner US-Internetseite.

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