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Nintendo Der Spiele-Altmeister zeigt sich in guter Form

Ein Paintball-Kampfspiel verhalf Altmeister Nintendo zu einem überraschend guten Quartal. Das macht sich gut, denn das Unternehmen steht vor einem Schwenk: Nintendo will in das Geschäft mit Handyspielen einsteigen.
29.07.2015 - 13:49 Uhr Kommentieren
Nintendo kann ein überraschend starkes zweites Quartal feiern. Quelle: ap
Paintball sei Dank

Nintendo kann ein überraschend starkes zweites Quartal feiern.

(Foto: ap)

Tokio Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo hat mit Hilfe des schwachen Yen und des neuen Spiels „Splatoon“ einen überraschenden Quartalsgewinn eingefahren. Es gab einen Gewinn von knapp 8,23 Milliarden Yen (60 Mio Euro), während Analysten eher mit einem kleinen Minus gerechnet hatten. Im Vorjahresquartal hatte Nintendo noch einen Verlust von rund 9,9 Milliarden Yen verbucht.

Der Umsatz in dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal stieg um gut ein Fünftel auf 90,2 Milliarden Yen (fast 661 Mio Euro), wie Nintendo am Mittwoch mitteilte. Von der Spielekonsole Wii U wurden 470.000 Geräte abgesetzt - rund 40.000 weniger als ein Jahr zuvor. Seit dem Start im November 2012 wurde Nintendo damit gut zehn Millionen Wii-U-Konsolen los. Das ist weniger als die Rivalen Sony und Microsoft von ihren Konsolen Playstation 4 und Xbox One absetzten.

Das neue Game „Splatoon“, ein buntes Paintball-Kampfspiel, verkaufte sich 1,6 Millionen Mal und machte damit rund ein Drittel der Wii-U-Softwareverkäufe aus.

Der günstige Wechselkurs der japanischen Währung trug 10,8 Milliarden Yen zum Ergebnis bei, erklärte Nintendo. Ein schwacher Yen lässt Auslandseinnahmen bei der Umrechnung in der Bilanz höher erscheinen.

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    Nintendo verlor vor wenigen Wochen seinen angesehen Chef Satoru Iwata, der im Alter von 55 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Als Nachfolgelösung sollen zunächst die Top-Manager Shigeru Miyamoto und Genyo Takeda Nintendo weiterführen, am Mittwoch gab es keine weiteren Details dazu.

    Kampf der Titanen-Welten
    XenobladeChronicles3D
    1 von 5

    Das Spiel entführt in eine Welt, die auf den toten Körpern zweier Titanen errichtet wurde. Auf Bionis entsteht organisches Leben, die Homs, auf Mechonis siedeln sich die Maschinenwesen Mechon an. Bei einem Überfall der Mechon auf die Homs wird das Mädchen Fiora getötet. Der Forscher Shulk will Rache an den Maschinenwesen des Nachbarlandes nehmen. Dabei helfen nicht nur drei Mitstreiter, sondern das legendäre Schwert Monado. Die Geschichte durchläuft während der sehr langen Spielzeit allerhand Wendungen, Zeit genug für den Spieler, den gewaltigen Umfang der Spielwelt zu bestaunen und sich in ein ausgereiftes und spaßiges Kampfsystem einzuarbeiten. Für den 3DS wurde Xenoblade Chronicles 3D um die 3DS-Funktionen Streetpass und Amiibo erweitert, mit denen sich Zusatzinhalte freischalten lassen. Das Spiel kostet rund 45 Euro.

    (Foto: dpa)
    Motion Tennis Cast
    2 von 5

    Streng genommen ist Motion Tennis Cast kein mobiles Spiel. Zwar lässt sich die App problemlos auf jedem Android-Smartphone ab Android 4.2.2 installieren, doch zum Spielen braucht es noch einen Fernseher mit Googles Streaming-Stick Chromecast, Miracast oder einen Chrome-Browser auf dem PC. Bei dem Tennis-Spiel wird das Smartphone zum Schläger, der geschwungen werden muss, um den Ball über das Spielfeld auf dem großen Bildschirm zu treiben. Die Erfahrung erinnert stark an Wii Sports. Ein paar Abstriche müssen aber gemacht werden. Die Grafik löst keine Begeisterungsstürme aus, an Präzision mangelt es ebenso und gelegentlich ruckelt das Spiel. Doch der kostenlose Titel von Rolocule Games sollte auch eher als Gimmick denn als ausgereifte Tennissimulation verstanden werden.

    (Foto: dpa)
    TouchTone
    3 von 5

    TouchTone verbindet ein bekanntes Spielprinzip mit aktueller politischer Brisanz. Mittels Spiegeln, Prismen und anderen Reflektoren müssen Wellenlinien vom richtigen Sender zum korrekten Empfänger gelenkt werden. Das hat man auf Smartphones schon häufig in ähnlicher Form gesehen. Interessant ist aber die Botschaft dahinter: In TouchTone lenkt der Spieler nicht irgendwelche Wellen um, er hört Gespräche ab, hackt Computer und sammelt Daten. Dabei konfrontiert ihn das Spiel mit den Ergebnissen seiner Arbeit, genau wie mit Statements der Befürworter von Spionage und Vorratsdatenspeicherung. Das Spiel mit Botschaft von Mikengreg ist für 2,99 Euro bei iTunes erhältlich.

    (Foto: dpa)
    Heartbeats – A Graphic Puzzle
    4 von 5

    Eine einzigartige Präsentation bietet Heartbeats – A Graphic Puzzle für iOS. Das Spiel ist eine schicke Graphic Novel, bei dem sich auf jeder Seite ein Rätsel verbirgt. Diese sind originell in die handgezeichneten Grafiken eingebettet, so dass jedes ein visuelles Erlebnis darstellt. Die Lösungen setzen weniger Logik als Probierfreude voraus. So ist die Geschichte eines alten Mannes, der seine letzten Herzschläge mit den Erinnerungen eines langen und aufregenden Lebens füllt, mit vielen erhellenden Momenten gefüllt. Denn die Entwickler von Kong Orange waren sehr kreativ. Dem kostenlosen Spiel fehlt es allerdings an eigener musikalischer Unterstützung. Um diesen Umstand zu beheben, bietet es wenigstens ein paar Playlists bei Spotify an. Heartbeats gibt es bei iTunes.

    (Foto: dpa)
    The Trace
    5 von 5

    Relentless Software wurde durch die Krimi-Reihe Murder Files bekannt. In ihrem neusten Werk The Trace wird der Spieler abermals mit der Lösung eines Mordfalls beauftragt. Als Detective Sam Pearce einen vermeintlichen Selbstmord untersucht, stößt er schnell auf Unstimmigkeiten und eine Verschwörung. An zahlreichen grafisch aufwendig gestalteten Tatorten wird nach Hinweisen und Spuren gesucht, Hilfe erhält Sam von seiner Partnerin Alex im forensischen Labor. Sie ermittelt in bester CSI-Manier aus jeder Kugel den exakten Tathergang. iOS-Nutzer können für knapp 5 Euro bereits die Ermittlungen aufnehmen, die Androidversion folgt später.

    (Foto: dpa)

    Der 62-jährige Miyamoto genießt als Schöpfer von Spielen wie „Super Mario“, „Zelda“ oder „Donkey Kong“ in der Branche den Status einer Legende. Nintendo arbeitet aktuell an dem von Iwata nach langem Zögern eingeleiteten Einstieg ins Geschäft mit Smartphone-Spielen.

    Zugleich verkaufte Nintendo trotz der Konkurrenz durch günstige Smartphone-Games gut eine Million Geräte der mobilen Spielekonsole 3DS. Das war über ein Fünftel mehr als vor einem Jahr. Der Zuwachs wurde vor allem im US-Markt erzielt.

    • dpa
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