Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Oculus Facebook kündigt neue Inhalte für 3D-Brille an

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist überzeugt, dass virtuelle Realität die Leute mitten in Konzerte oder Spiele bringen wird. Die VR-Brille des teuer gekauften Entwicklers Oculus wird nun mit mehr Inhalten aufgepeppt.
25.09.2015 - 17:38 Uhr
Facebook arbeitet an neuen Inhalten für sein 3D-Brillen-Projekt. Quelle: dpa
3D-Brille Oculus

Facebook arbeitet an neuen Inhalten für sein 3D-Brillen-Projekt.

(Foto: dpa)

Los Angeles Facebook will seine 3D-Brille Oculus für das Eintauchen in virtuelle Welten mit Sendungen von Netflix und dem Spiel „Minecraft“ attraktiver machen. Konzernchef Mark Zuckerberg bekräftigte, Facebook setze auf das Geschäft mit virtueller Realität. Er hatte im vergangenen Jahr rund zwei Milliarden Dollar für die Oculus-Entwicklerfirma bezahlt. Die erste Verbraucherversion der Brille soll Anfang kommenden Jahres erscheinen. Einen Preis gab es auch bei der Veranstaltung am Donnerstag in Los Angeles nicht.

Dafür wurde angekündigt, dass auch Filme der Studios 20th Century Fox und Lions Gate wie die Reihen „Hunger Games“, „Alien“ oder „Stirb Langsam“ auf die Brille kommen. Dabei geht es allerdings - genauso wie beim Netflix-Programm - darum, das Erlebnis einer großen Kinoleinwand nachzustellen und nicht darum, die Nutzer mitten ins Geschehen zu bringen. An solchen interaktiven Kurzfilmen lässt Facebook aber bereits auch in einem eigenen Studio arbeiten.

Auch das inzwischen zu Disney gehörende „Star Wars“-Studio Lucasfilm experimentiert damit. Zugleich räumte Lucasfilm-Manager Ron Bredow bei dem Event ein, dass die visuellen Sprache für das Genre noch am Anfang der Entwicklung sei. Beim Streaming-Dienst Netflix hieß es zuletzt, es sei aktuell nicht geplant, spezielle VR-Filme zu drehen.

Das sind die coolsten Cyberbrillen
Unbenannt
1 von 12

Ende März verkündete Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Kauf des kalifornischen Startups Oculus. 400 Millionen Dollar in bar und 1,6 Milliaden Dollar in Aktien zahlt Facebook für das Unternehmen, das als führender Entwickler von Cyberbrillen gilt. Für die Produktion des ersten Modells, genannt „Rift“ (im Bild eine Illustration) hatte Oculus schon 2,4 Millionen Dollar als Kickstarter-Projekt eingesammelt. Die Rift soll zum Endkundenpreis von 350 Dollar auf den Markt kommen.

Bild: Presse

Oculus Rift2
2 von 12

Bisher allerdings verkauft Oculus nur eine Vorabversion seiner Brille an Entwickler. Sie besitzt – neben mehreren Beschleunigungs- und Drehsensoren, mit deren Hilfe die Rift die Bewegung des Trägers im Raum erkennt – ein integriertes Display mit 1280x800 Bildpunkten Auflösung. Der Bildschirm zeigt mithilfe eines Linsensystems (Bild) Teilbilder für das linke und das rechte Auge. Die finale Version wird voraussichtlich ein mindestens doppelt so hoch auflösendes HD-Display erhalten.

Bild: Sterdeus Wikipedia

(Foto: wikipedia.de)
Durovis Dive
3 von 12

Schon die Rift bedeutet einen drastischen Preisrutsch gegenüber früheren Virtual-Reality-Brillen, die mindestens fünfstellige Preise kosteten. Doch Dank der Erfindungsgabe einiger – auch deutscher – Startups klappt der visuelle Einstieg in die Cyberwelten inzwischen sogar für noch viel weniger Geld: Modelle wie die Brille Dive von Durovis oder die Stooksy-VR-Brille von Brevis gibt es schon für 57 beziehungsweise 46 Euro. Noch mal drastisch billiger …

Panzanaro
4 von 12

… ist der nur 20 Euro teure Refugio-3D-Bausatz aus Karton (Bild), den der Deutsche Claudio Panzanaro entwickelt hat. Alle drei Preisbrecher machen sich zu Nutze, dass die Display- und Sensortechnik aus Smartphones der entscheidende technologische Treiber für den Leistungssprung der Rift ist. Warum also nicht gleich das Smartphone als Bewegungssensor und Bildschirm fürs VR-Erlebnis nutzen. Die Brille dient dann nur noch als – billiger – Tragrahmen fürs Handy.

Durovis Dive2
5 von 12

Im Fall der Durovis Dive (Bild) etwa reicht es, sein Smartphone mit einem schaumstoffgepolsterten Bügel in den Rahmen einzuspannen und die beiden beweglichen Linsen in der Brille vor den Augen zu justieren. Dabei profitiert die Bildqualität von der Auflösung des Handys. Je mehr Bildpunkte dessen Bildschirm besitzt, desto feiner aufgelöst ist auch der räumliche, visuelle Effekt beim Betrachten von 3-D-Spielen oder -Videos. Für Handys mit deutlich mehr als fünf Zoll Displaydiagonale aber ist kein Platz im Rahmen.

Refugio
6 von 12

Während die Dive als fertig montierte Brille vertrieben wird, fordern der Refugio-3D-Bausatz (Bild) und erst recht die Stooksy-VR-Brille (nächste Seite) den Heimwerker: Dabei ist die Montage fast selbsterklärend. Allein die Linsen muss der Monteur bei der Refugio noch an der richtigen Stelle einsetzen, der Rest lässt sich dann fast selbsterklärend in Form bringen. Das Smartphone wird an der Rückseite hineingesteckt und sitzt dann – trotz Kartonbauweise – auch bei Kopfbewegungen fest in der Brille.

Stooksy
7 von 12

Etwas anspruchsvoller und besonders für verspielte Virtual-Reality-Fans geeignet ist die Stooksy-VR-Brille, die aus Hartschaumstoff besteht. Wer die Montage des 46-Euro-Bausatzes scheut, der kann sich die Brille auch für 55 Euro fertig montiert liefern lassen. Verschieden große Einschübe fixieren Handys unterschiedlicher Baugröße in der Brille. Trotz der leichten Konstruktion macht auch die Stooksy-Brille beim Tragen einen erstaunlich stabilen Eindruck.

Im Spiel „Minecraft“ soll der Oculus-Nutzer sich hingegen in den aus Klötzen erschaffenen virtuelle Welten bewegen können. Damit man in Games virtuelle Gegenstände berühren und aufheben kann, soll es für die Hände die Controller Oculus Touch geben. Samsung stellte eine neue Version der mit Oculus entwickelten Brille Gear VR vor, die ein Plastik-Gestell für ein Smartphone ist, für 99 Dollar vor.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Oculus - Facebook kündigt neue Inhalte für 3D-Brille an
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%