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Öffentlich-rechtlicher Sender ZDF schlägt weitere Millionen-Einsparungen vor

Das ZDF hat weitere Vorschläge erarbeitet, wie künftig Kosten eingespart werden könnten. So soll die Zusammenarbeit mit der ARD ausgebaut sowie bei Technik und Verwaltung gespart werden.
29.09.2017 - 15:01 Uhr Kommentieren
Das ZDF will künftig vor allem in den Bereichen Verwaltung und Technik Kosten einsparen. Quelle: ZB
Zweites Deutsches Fernsehen

Das ZDF will künftig vor allem in den Bereichen Verwaltung und Technik Kosten einsparen.

(Foto: ZB)

Mainz ZDF-Intendant Thomas Bellut will sich für eine maßvolle Entwicklung beim Rundfunkbeitrag ab 2021 einsetzen. Er ließ am Freitag aber offen, wie sich der Beitrag angesichts der nun vorgelegten neuen Sparvorschläge in der nächsten Gebührenperiode entwickeln könnte. „Wir möchten die Qualität unserer Arbeit aufrechterhalten, aber wir sind uns der Pflicht auch bewusst, hier im Sinne der Beitragszahler maßvoll und vernünftig vorzugehen“, sagte Bellut nach einer Sitzung des ZDF-Fernsehrats in Mainz.

Das ZDF schlägt den Ländern Einsparungen in Höhe von rund 270 Millionen Euro für die Zeit von 2021 bis 2028 vor. Dabei geht es um Einsparungen bei Verwaltung und Technik, um eine engere Zusammenarbeit mit der ARD, aber nicht um das Programm. Für die Frage nach relativer Stabilität des Rundfunkbeitrags – also die Inflation eingerechnet – seien die Sparmaßnahmen ein ganz wichtiger Beitrag, sagte Bellut. Die Ministerpräsidenten hatten von den öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio Reformvorschläge bis September gefordert.

Auch die ARD hat angekündigt, durch Reformen weiter zu sparen. „Insgesamt gehen wir von einem geschätzten Einsparpotenzial von rund zwei Milliarden Euro bis 2028 aus“, sagte die ARD-Vorsitzende Karola Wille der Deutschen Presse-Agentur. „Das setzt sich zusammen aus knapp 1 Milliarde aus der Strukturreform und Programmverbreitung bis 2028 sowie Entlastungen bei der Altersversorgung in etwa gleicher Höhe.“

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