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Ohne Ankündigung Apple erhöht die App-Preise

Die Apps werden teurer: Über Nacht hat Apple die Preise für Bezahl-Anwendungen erhöht. Zu den Gründen äußerte sich der US-Konzern nicht. Die deutschen Zeitungsverleger kritisieren das Vorgehen.
26.10.2012 - 13:57 Uhr 18 Kommentare
Höhere Preise: Apple hat den Einstiegspreis für Apps von 79 Cent auf 89 Cent hochgesetzt. Quelle: dpa

Höhere Preise: Apple hat den Einstiegspreis für Apps von 79 Cent auf 89 Cent hochgesetzt.

(Foto: dpa)

Berlin Apple hat überraschend die Preise für die Software von iPhone und iPad angehoben. Die kostenpflichtigen Angebote im App Store wurden in der Nacht zum Freitag um durchschnittlich mehr als zehn Prozent teurer. Das kalifornische Unternehmen gab keine Gründe dazu an. Da vor allem die Preise im Euro-Raum betroffen sind, wird vermutet, dass Apple mit seinem Vorgehen auf die Entwicklung der Wechselkurse reagiert.

Die Preise für die Angebote im App Store werden grundsätzlich von den Entwicklern der Apps festgelegt. Apple behält dann 30 Prozent des Umsatzes, 70 Prozent gehen an den Entwickler. Allerdings hat Apple feste Preisstufen vorgegeben. Diese wurden nun angepasst. Der Einstiegspreis von 79 Cent wurde auf 89 Cent angehoben. Hat eine App bisher 1,59 Euro gekostet, werden jetzt 1,79 Euro fällig. Und eine Software von bisher 7,99 Euro kostet jetzt 8,99 Euro.

Bei Verlagen in Deutschland stieß das Vorgehen auf Kritik. „Es ist schwer zu verstehen, warum das über Nacht gemacht wurde und ohne die Betroffenen vorher zu informieren“, sagte ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverlage (BDZV) der Nachrichtenagentur dpa. „Die Verlage werden ebenso wie ihre Kunden vor vollendete Tatsachen gestellt.“ Wenn sich dies so bestätige, sei dies „sehr bedauerlich und nicht hinnehmbar“. Daher seien Verlage gezwungen, sich nach weiteren Geschäftspartnern umzusehen, sagte der Sprecher und nannte den Online-Händler Amazon sowie die Google-Plattform Android.

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    • dpa
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    18 Kommentare zu "Ohne Ankündigung: Apple erhöht die App-Preise"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich habe auch Apple Kram. (Iphone, Ipad, Macbook Pro)...

      Mit Iphone und Ipad bin ich zufrieden...

      Das Programm auf Apple besser laufen, kann ich aber nicht bestätigen.

      Ich benutze mein Macbook mit Mac OS and Windows 7. Meistens starte ich Windows 7 und es läuft prima...

      Mein Desktop PC mit Windows läuft auch einwandfrei...

      Ist viel Religion bei Apple.

    • Also, in den "Grafikbuden", wie das hier so charmant beschrieben wurde, stehen Apple-Rechner seit über 20 Jahren. Das kann man mir glauben, weil ich das alles mit gemacht habe.

      Wer kannte denn noch im Jahr 2000 Firmen wie Berthold oder Linotype. Das ist Apple eben mittlerweile Industriestandard, that's it.

      Und das wird auch weiterhin so bleiben (obwohl ich mir etwas anderes wünschen würde). Das hat mit Coolnessfaktor nichts zu tun. Und OS X ist auch soweit ok. Allerdings funktioniert es auf PC genauso gut. Das hat nichts mit dem OS zu tun, sondern mit den verwendeten Anwendungen.

      Im Internet/Mobile-Bereich hat, und damit für die "Web-Grafikbuden" Apple jegliche Reputation verloren. Nicht wegen fehlender Innovationen, sondern wegen der restriktiven OS-Politik (zB. kein Flash, etc). Und viele Programmierer fühlen sich von Apple gegängelt.

      Die Geräte sind schön und in Ordnung, die Company eben nicht.

      Und zum Glück gibt es Alternativen. Android ist eine, die Mädels und Jungs von Microsoft haben mit Sicherheit ihre Hausaufgaben gemacht.

      Warten wir es ab.

    • Mac-Harry ist fanatisch - dem ist nicht mehr zu helfen! Wenn man mal einen Blick in seinen Blog wirft, könnte man meinen es handelt sich um den Apple-Goebbels des 21. Jhd.

    • Ich kenne 30 Werte im DAX, die APPLE um diese Zahlen beneiden ;–)

    • Wetten, dass die Anderen nachziehen (müssen), denn welcher Entwickler lässt sich eine Anhebung des Lohnes für seine Arbeit entgehen?

    • Sechs Jahre lang waren die Preise stabil und jetzt dieses Geschrei, ich fass es nicht. Wann wart ihr denn zum letzten Mal tanken? Freut euch doch mal auf eure nächste Strom- bzw. Gasrechnung und denkt mal an die Entwickler! Money for nothing oder was?

    • Als ob Apple schon nicht genug Geld in den Kassen hätte...

    • Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Die Preise in US-Dollar sind gleich geblieben, einzig die Euro-Preise wurden an den aktuellen Währungskurs angepasst.

      Als Beispiel nehme ich mal die unterste Preisstufe, 0,99$, umgerechnet sind das 0,767€. Das mit dem luxemburgischen Steuersatz (15%) verrechnet ergibt 0,88€. (Die US-Dollar-Preise sind ohne Steuern.)

      Was das ganze aber mit überteuerten Produkten zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Der Programmierer, nicht Apple legt hier die Preisstufe fest. Und wieso muss alles immer gleich in einen Glaubenskrieg ausarten, wenn das Wort Apple fällt?

    • Once you go Mac, you never go back.

      Unter den ganzen Apple-Bashern ist keiner, der einen Apple hat. Im Gegensatz zu den ganzen HP-Plastikkisten-Besitzern wissen wir wovon wir reden, wenn wir Windows nicht toll finden.

    • Apple hat gestern seine Zahlen veröffentlicht und die waren zu schlecht. Jetzt muss die Marge eben angehoben werden.

      Gut dass man die Wahl hat. Apple ist schließlich kein Monopolist.

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