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„Onet.pl“ Springer und Ringier kaufen Online-Portal

Für das Osteuropa-Joint-Venture RAS von Springer und Ringier ist es ein Meilenstein: Die Verlage aus Deutschland und der Schweiz übernehmen die Mehrheit an dem führenden polnischen Webportal „Onet.pl“.
04.06.2012 - 17:49 Uhr Kommentieren
RAS gibt in Polen bereits das „Bild“-Pendant „Fakt“ heraus. Quelle: dpa

RAS gibt in Polen bereits das „Bild“-Pendant „Fakt“ heraus.

(Foto: dpa)

München Der Medienkonzern Axel Springer will seinem Online-Geschäft mit einem Zukauf in Polen Schub verleihen. Das gemeinsam mit dem Schweizer Verlag Ringier betriebene Unternehmen RAS übernehme 75 Prozent der Anteile am führenden Web-Portal Onet.pl, teilte das Berliner Unternehmen am Montag mit. Der Kaufpreis belaufe sich auf rund 217 Millionen Euro. Die Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen. Bei Freigabe soll die Transaktion zum 1. Januar 2013 vollzogen werden.

Die Übernahme von Onet.pl sei ein Meilenstein, sagte Florian Fels, Chef des Osteuropa-Joint-Ventures RAS. „Neben den jeweils auflagenstärksten Boulevardzeitungen betreibt Ringier Axel Springer Media künftig in drei von vier Ländern die klaren Marktführer im Bereich der digitalen Medien.“ In Polen gibt RAS unter anderem mit „Fakt“ das Pendant zur deutschen „Bild“-Zeitung heraus, das Wochenmagazin „Newsweek Polska“ und das monatliche Wirtschaftsmagazin „Forbes“. Insgesamt sind es in Zentral- und Osteuropa mehr als 70 Titel.

Onet.pl ist den Angaben zufolge das führende Online-Portal in Polen und erreicht mit Nachrichten und Services rund 70 Prozent der Internetnutzer. Derzeit ist das Portal ein Tochterunternehmen des polnischen Medienkonzerns TVN, eine der beiden größten privaten Sendergruppen. Für den Kauf wird RAS eine Holding-Gesellschaft nach polnischem Recht gründen, an der wiederum TVN zu 25 Prozent beteiligt sein wird.

Springer-Chef Mathias Döpfner hatte kürzlich angekündigt, zum Ausbau des digitalen Geschäfts nach weiteren Zukäufen Ausschau zu halten. Die digitalen Werbeerlöse des Verlags fielen im vergangenen Jahr bereits höher aus als die Anzeigeneinnahmen der deutschen Printprodukte.

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