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Oscar-Verleihung Schweizer Startup checkt die Promis ein

Wer nicht auf der Gästeliste steht, bleibt bei den Oscar-Parties draußen. Doch Hollywoods Party-Veranstalter haben genug vom Papierkrieg und nutzten nun eine App aus der Schweiz , um lästige Schlangen zu vermeiden.
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Gästeliste über das iPad: Das Schweizer Startup Zkipster soll das möglich machen.
Nur wer drauf steht, kommt rein

Gästeliste über das iPad: Das Schweizer Startup Zkipster soll das möglich machen.

New York Es ist die beliebteste Viewing-Party des Abends: Wer nicht live bei der Oscar-Verleihung im Dolby Theater live dabei sein kann, der geht am liebsten zu Elton John. Die Aids-Stiftung des britischen Sängers lädt am Sonntag 1000 Gäste zum gemeinsamen Oscars Schauen. Die Party, zu der in den vergangenen Jahren Stars wie Brittney Spears, Taylor Swift, Victoria Beckham  und Harrison Ford erschienen sind, ist eine Institution in Hollywood. Alles muss perfekt sein. Das fängt beim Einchecken an.

Die Stiftung nutzt dafür die Technologie eines schweizer Start-Ups. Zkipster heißt das Unternehmen, das eine moderne Form der Gästeliste entwickelt hat. Statt langen Papierlisten stehen die Event-Manager mit Tablet-PC am Empfang. Sie tippen die ersten Buchstaben des  Nachnamens in den Tablet-PC. „B-E-C“ für Victoria Beckham und mit einem Klick auf den orangenen Knopf  ist sie eingecheckt. Die Gästeliste aktualisiert sich in Echtzeit, damit die Organisatoren immer auf dem neusten Stand sind. Kommt ein Gast überraschend ohne Begleitung? Muss noch ein zusätzlicher Tisch aufgebaut werden? Die App behält den Überblick. Auch um ungebetene Party-Crusher fern zu halten, die sich immer wieder unerlaubten Zutritt verschaffen.

„Wenn man mehrere Einhänge hat und sich die Gästeliste automatisch aktualisiert, dann erhöht das deutlich die Sicherheit“, sagt Becker. „Mit einer Gästeliste aus Papier kann sich heute kein Veranstalter mehr sehen lassen.“ Der 35-Jährige hat Zkipster mit seinem Geschäftspartner Daniel Dessauges vor drei Jahren gegründet hat. Die beiden Schweizer hatten 2008 ihre eigene Party im Züricher Szene-Club Kaufleuten organisiert, und mit langen Schlangen am Eingang die Gäste vergrault.

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