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Pandora-Hype Analyst gibt schon eine Verkaufsempfehlung

Am Mittwoch erst war die Pandora Media-Aktie mit viel Tamtam an die Börse gegangen. Schon gibt ein Analyst eine Verkaufsempfehlung ab. Das könnte ein Signal für weitere Börsengänge aus dem Bereich Social Media sein.
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Pandora-Aktienhändler an der New Yorker Börse. Quelle: Reuters

Pandora-Aktienhändler an der New Yorker Börse.

(Foto: Reuters)

San Francisco Ist der Hype vorbei? Gerade erst am Mittwoch ist die Pandora Media-Aktie für 16 Dollar an der Börse eingeführt worden - und schon gibt es die erste Verkaufsempfehlung.

Und das Preisschild, das Rich Greenfield, Analyst bei  BTIG Research, an die Aktie des Web-Radio-Startups tackert, ist schockierend: Er sieht die Aktie bei einem Kurs von 5,50 Dollar. Am Donnerstag fiel Pandora Media bereits unter den Ausgabepreis von 16 Dollar.  Nachbörslich ging es weiter bergab auf rund 12,60 Dollar.
Woher kommt die angeblich massive Überbewertung? Speziell die hohen Lizenzkosten von weit über 50 Prozent des Umsatzes für das Musikprogramm machen Greenfield Sorgen. Und mit jedem neuen Nutzer werden zwangsläufig neue Lizenzen fällig. So wird es schwierig, die Ertragsmargen auszuweiten.
Pandora ist die zweite Emission, die in schweres Fahrwasser gerät: Die Aktie des chinesischen Unternehmens Renren, die im Hoch am ersten Handelstag am 4. Mai bei 18 Dollar lag, ist mittlerweile auf 6,78 Dollar gefallen.
Auch bei Pandora sind die Ersttagskäufer jetzt in der Verlustzone. Wer am Mittwoch auf dem Top bei 26 Dollar eingekauft hat, liegt mit fast 50 Prozent im Minus. Als nächster großer Börsengang aus dem Social-Web-Umfeld wird das Schnäppchenportal Groupon erwartet. Es will bis zu 750 Millionen Dollar von den Anlegern einkassieren.

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