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Patente bei iTunes Apple muss halbe Milliarde Dollar Strafe zahlen

Apple muss wegen der Verletzung von Patenten mit seiner iTunes-Software mehr als eine halbe Milliarde Dollar zahlen. Der Konzern hat demnach drei Patente des Patentverwalters Smartflash ohne Erlaubnis verwendet.
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Apple soll bei seiner Musiksoftware Patente vorsätzlich verletzt haben. Quelle: dpa
iTunes

Apple soll bei seiner Musiksoftware Patente vorsätzlich verletzt haben.

(Foto: dpa)

New YorkApple muss wegen der Verletzung von Patenten mit seiner iTunes-Software mehr als eine halbe Milliarde Dollar zahlen. Der US-Technologiekonzern habe drei Patente des Patentverwalters Smartflash nicht nur ohne Erlaubnis verwendet, sondern dies auch vorsätzlich getan, urteilte ein Bezirksgericht in Texas am Dienstagabend. Es verdonnerte Apple zu einer Zahlung von rund 533 Millionen Dollar.

Smartflash hatte einen Schadensersatz von 852 Millionen Dollar gefordert. Bei dem Streit ging es um Patente für den Zugriff und die Speicherung von Liedern, Videos und Spielen, die in Apples Online-Laden heruntergeladen wurden.

Apple-Produkte, die nie entstanden
Macintosh aus Faserstoffplatten
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In seinem Buch „Genial Einfach“ berichtet der deutsche Designer Hartmut Esslinger von seiner Zusammenarbeit mit Steve Jobs und wie dieser das Potenzial des Designs erkannte. Das Buch zeigt Hunderte Skizzen und Bilder von den Ursprüngen der Designs. Im Folgenden eine kleine Übersicht.

Hier im Bild: Der Charme von 1982 spricht aus dieser Macintosh-Studie, die aus Faserstoffplatten gebaut wurde.
© Hartmut Esslinger & frog team

(Foto: Pressefoto)
MacBook 1
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Diese Studie zeigt das MacBook 1, wie die Designer es sich 1982 vorstellten. Es erscheint aus heutiger Sicht als ein ziemlich dicker Brummer - im Vergleich zu anderen tragbaren Computern der Achtziger ist es aber schon ein zartes Pflänzchen.

© Hartmut Esslinger & frog team

(Foto: Pressefoto)
Neue Farbe
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Waren Computer damals meist in einem Grau-Beige-Ton gehalten, entstand ab 1982 in der Zusammenarbeit zwischen Jobs und Esslinger das neue, moderne Farb- und Designkonzept „Snow White“ (der englische Name des Märchens „Schneewittchen“).

© Hartmut Esslinger & frog team

(Foto: Pressefoto)
Schöner Wohnen
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Der Entwurf des Apple IIc von 1983 erinnert noch stark an eine Schreibmaschine. Bei diesem Modell wurde erstmals das neue Weiß eingesetzt. Das sollte den Computer kompatibler für Wohnräume machen.

© Hartmut Esslinger & frog team

(Foto: Pressefoto)
Mit Maus
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Schlanker kommt da schon dieser Entwurf des Macintosh SE von 1983/84 daher. Die Vision eines modernen Keyboards und der Maus zur Eingabe.

© Hartmut Esslinger & frog team, Foto: Dietmar Henneka

(Foto: Pressefoto)
Klapp-Handy
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Mobiltelefone waren in den Achtzigerjahren noch halbe Telefonzellen. Wie unpraktisch, dachte sich schon damals das Apple-Design-Team - und entwarf 1983 etwa diese frühe Version eines Klapp-Handys.

© Hartmut Esslinger & frog team

(Foto: Pressefoto)
Stift statt Maus
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Eine frühe Vision eines Tablet-Macs. Dieses Design stammt von 1982. Die Bedienung sollte über einen großen, klobigen Eingabestift funktionieren.

© Hartmut Esslinger & frog team

(Foto: Pressefoto)

Der iPhone- und iPad-Hersteller bestreitet, dass die Smartflash-Patente in diesem Fall gültig sind, denn er habe schon früher eigene Patente für diese Technik eingereicht. Der Konzern habe es daher abgelehnt, an Smartflash für die Ideen der eigenen Mitarbeiter Geld zu zahlen, sagte eine Apple-Sprecherin.

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